Seiteninhalt:

Inklusionsplan für den Kreis Herford

Seit dem 1. Januar 2009 ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung für die Bundesrepublik Deutschland völkerrechtlich verbindlich.

Die Konvention konkretisiert vor dem Hintergrund spezieller Bedürfnisse und Lebenslagen die universellen Menschenrechte aus der Perspektive der Menschen mit Behinderungen. Ziel ist es, dass Menschen mit und ohne Behinderungen in allen Lebensbereichen selbstbestimmt und gleichberechtigt (zusammen) leben.

Anknüpfend an den Beschluss des Kreisausschusses vom 5. Juni 2013 will der Kreis Herford – unter umfassender Einbeziehung der kommunalen Akteure, des Behindertenbeirats sowie der Menschen mit und ohne Behinderungen – einen regionalen Inklusionsplan erstellen. Im Sinne der UN-Konvention soll das Planungsvorhaben vor allem darauf zielen, durch die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen die Grundlagen zu schaffen, den Kreis Herford zu einem inklusiven Gemeinwesen zu entwickeln.

Mit der Erstellung des Inklusionsplanes und der dazu erforderlichen schriftlichen und mündlichen Befragungen hat die Kreisverwaltung Herford die FOGS GmbH in Köln und das Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen beauftragt.

Zur Erläuterung der Ziele und Aufgaben sowie der geplanten Vorgehensweise bei der Erstellung des Inklusionsplanes wurde am 21.02.2014 eine Auftaktveranstaltung im Kreishaus durchgeführt. Hier wurden die einzelnen Arbeitsschritte zur Inklusionsplanung vorgestellt und es gab Gelegenheit, Ideen und Anregungen zu sammeln.

Für die gesamte Planung ist ein Zeitrahmen von 1,5 Jahren vorgesehen, die zu erarbeitenden Handlungsempfehlungen sollen bis Mitte 2015 vorliegen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Inklusionsplan für den Kreis Herford finden Sie unter

http://www.inklusionsplan-kreis-herford.de

 

 
 
Zum Seitenanfang