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Förderprogramme für Integrationsprojekte

Für die Jahre 2016/2017 legt das Land NRW mit „KOMM-AN NRW ein umfangreiches Landesprogramm auf. Dabei steht vor allem die Stärkung und Begleitung des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe, insbesondere durch die Förderung von Ankommenstreffpunkten, im Zentrum.

„KOMM-AN NRW“ besteht aus vier verschiedenen Programmteilen:

  1. Stärkung der Kommunalen Integrationszentren (KI)
  2. Bedarfsorientierte Maßnahmen vor Ort
  3. Stärkung der Integrationsagenturen (IA)
  4. Erstellung einer Wertebroschüre.

Dem Kreis Herford stehen für die Förderung der Integration von Flüchtlingen in den Kommunen für das Jahr 2016 und das Jahr 2017 finanzielle Mittel in Höhe von 99.754,99 € zur Verfügung.

Diese können durch das Kommunale Integrationszentrum an Dritte wie zum Beispiel Städte und Gemeinden, Flüchtlingsinitiativen, Ehrenamtsagenturen, Integrationsagenturen, Kirchengemeinden, Moscheevereine für unterstützende Maßnahmen der Flüchtlingsarbeit weitergeleitet werden.

Gefördert werden können anteilig Sachausgaben und Aufwendungen für ehrenamtliche Angebote in vier unterschiedlichen Bereichen:

Baustein A: Ankommenstreffpunkte

  • Renovierung und/oder Ausstattung von Ankommenstreffpunkten
  • Laufender Betrieb von Ankommenstreffpunkten (Nebenkosten)

Baustein B: Freizeitgestaltung und Begleitung

  • Begleitung von Flüchtlingen (Fahrkosten und Auslagen)
  • Angebote des Zusammenkommens und der Orientierung
    (Sprach- und Lesegruppen, Regeln des Zusammenlebens, Freizeitgestaltung, Spielgruppen)

Baustein C: Informationen

  • Printmedien (Layoutentwurf, Bildrecherche, Satz, Bücher, Wörterbücher, Stadtkarten)
  • Internetseiten

Baustein D: Unterstützung von Ehrenamtlichen

  • Qualifizierung (Honorare für Referenten und Coaches)
  • Persönlicher Austausch (Teamsitzungen und Austauschtreffen)