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KOMM-AN NRW

Aktuelle Hinweise:

Frist für den Verwendungsnachweis 2018 ist der 31.01.2019

Neue Anträge für das Jahr 2019 müssen bis zum 07.01.2019 beim KI gestellt werden.

Seit 2016 legt das Land NRW mit „KOMM-AN NRW ein umfangreiches Landesprogramm auf. Dabei steht vor allem die Stärkung und Begleitung des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe, insbesondere durch die Förderung von Ankommenstreffpunkten, im Zentrum.

„KOMM-AN NRW“ besteht aus vier verschiedenen Programmteilen:

  1. Stärkung der Kommunalen Integrationszentren (KI)
  2. Bedarfsorientierte Maßnahmen vor Ort
  3. Stärkung der Integrationsagenturen (IA)
  4. Erstellung einer Wertebroschüre.

Dem Kreis Herford stehen für die Förderung der Integration von Flüchtlingen in den Kommunen seit 2016 ca. 100.000,00 € an finanziellen Mittel pro Jahr zur Verfügung.

Diese können durch das Kommunale Integrationszentrum an Dritte wie zum Beispiel Städte und Gemeinden, Flüchtlingsinitiativen, Ehrenamtsagenturen, Integrationsagenturen, Kirchengemeinden, Moscheevereine für unterstützende Maßnahmen der Flüchtlingsarbeit weitergeleitet werden.

Gefördert werden können anteilig Sachausgaben und Aufwendungen für ehrenamtliche Angebote in vier unterschiedlichen Bereichen:

Baustein A: Ankommenstreffpunkte

  • Renovierung und/oder Ausstattung von Ankommenstreffpunkten
  • Laufender Betrieb von Ankommenstreffpunkten (Nebenkosten)

Baustein B: Freizeitgestaltung und Begleitung

  • Begleitung von Flüchtlingen (Fahrkosten und Auslagen)
  • Angebote des Zusammenkommens und der Orientierung
    (Sprach- und Lesegruppen, Regeln des Zusammenlebens, Freizeitgestaltung, Spielgruppen)

Baustein C: Informationen

  • Printmedien (Layoutentwurf, Bildrecherche, Satz, Bücher, Wörterbücher, Stadtkarten)
  • Internetseiten

Baustein D: Unterstützung von Ehrenamtlichen

  • Qualifizierung (Honorare für Referenten und Coaches)
  • Persönlicher Austausch (Teamsitzungen und Austauschtreffen)