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Pflegeplanung: Pflegeangebote für die Zukunft

Kommunale Pflegeplanung im Kreis Herford

Immer mehr Menschen erreichen heute ein sehr hohes Lebensalter. Vor allem dank des medizinisch-technischen Fortschritts können viele Seniorinnen und Senioren die gewonnenen Lebensjahre aktiv und selbstbestimmt gestalten.

Mit der steigenden Zahl älterer und hochbetagter Menschen ist jedoch auch die zahlenmäßige Zunahme der pflegebedürftigen Menschen verbunden. Dabei möchten viele Menschen, wenn sie pflegebedürftig werden, so lange wie möglich in der eigenen Wohnung und der gewohnten Umgebung verbleiben. 

Welche pflegerischen und pflegeergänzenden Angebote stehen im Kreis Herford zur Verfügung? Sind die Angebote ausreichend? Welche Maßnahmen sind zur Weiterentwicklung der Pflegeinfrastruktur erforderlich? Diese Fragen stehen bei der kommunalen Pflegeplanung des Kreises im Vordergrund.

Der Kreis Herford hat von seinem Recht gemäß § 11 Absatz 7 Alten- und Pflegegesetz NRW (APG NRW) Gebrauch gemacht. Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 11.03.2016 die Verbindlichkeit der Pflegeplanung nach § 7 Absatz 6 APG NRW beschlossen. Das bedeutet, dass die Förderung für teil- und vollstationäre Pflegeeinrichtungen im Sinne der §§ 13 und 14 APG NRW, die im Zuständigkeitsbereich des Kreises Herford neu entstehen und zusätzliche Plätze schaffen sollen,  davon abhängig ist, dass für die Einrichtungen auf der Grundlage der örtlichen verbindlichen Bedarfsplanung ein Bedarf besteht (Bedarfsbestätigung).

Die Pflegeplanung umfasst einen Zeitraum von drei Jahren und basiert auf dem Maßstab einer gleichbleibenden Versorgung bezogen auf das Kreisgebiet.