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Beschreibung

Am 1. Januar trat das zehnte Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch – Schaffung neuer Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt (Teilhabechancengesetz – 10. SGB II – ÄndG) in Kraft. Es regelt die Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung am allgemeinen (§ 16e SGB II) und am sozialen (§ 16i SGB II) Arbeitsmarkt.

Sind Sie Arbeitgeber oder Träger und möchten personal mit den neuen Förderinstrumenten nach § 16e oder § 16i SGB II einstellen?

Ziele des Programms:

Der Kreis Herford gewährt im Rahmen einer Förderung Zuschüsse für die Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungen von Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt zunächst kaum Chancen auf einen baldigen Einstieg haben.

Zum anderen erhalten zuvor arbeitslose Menschen durch einen behutsamen Einstieg in die Arbeit wieder Perspektiven und sammeln wichtige Erfahrungen, die sie für den ersten Arbeitsmarkt stärken.

Fördervoraussetzungen:

  • Förderung der Projektteilnehmenden durch das zuständige Jobcenter

Förderung:

  • als Pauschale pro Person/Arbeitsverhältnisund Monat:

250,00 € ab 25 Wochenstunde

125,00 € unter 25 Wochenstunden jedoch mindestens 15 Wochenstunden

  • für die Dauer von 2 Jahren zweckgebunden zur ergänzenden Förderung der Arbeitsverhältnisse durch das Jobcenter
  • Fehlzeiten, Unterbrechungen oder Maßnahmenabbruch der Projektteilnehmenden sind nicht Gegenstand der Förderung
  • die Auszahlung erfolgt einmal jährlich, jeweils zum 15.02. des Folgejahres
  • die Förderung darf die Höhe der anerkennungsfähigen Aufwendungen nicht übersteigen

Die Pauschale dient der Kofinanzierung für nicht vom Jobcenter abgedeckten Bereiche, insbesondere der Aufstockung Lohnkostenzuschuss, Sach- und Arbeitsmittel für die Beschäftigten, Aufstockung im Bereich notwendiger Qualifizierungen, Förderung entsprechender Leistungen, Kosten für Anleiter im Betrieb.

Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung der freiwilligen Förderung besteht nicht.