Seiteninhalt

Wasserwirtschaft

Das Wasser ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Es ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das unter besonderem Schutz steht. Wasser und die Gewässer sind als Teile des Naturhaushaltes und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu schützen und mit Sorgfalt zu nutzen.

Wer Grund- und Oberflächenwasser nutzen oder Gewässer verändern möchte, benötigt daher in vielen Fällen eine behördliche Genehmigung. In Bäche und Flüsse dürfen gereinigte Abwässer nur mit unserer Erlaubnis eingeleitet werden. Wasserschutzgebiete im Kreis Herford sind die Grundlage für die nachhaltige Versorgung mit Trinkwasser. Dort, wo wassergefährdende Stoffe gelagert werden, sind besondere Schutzvorkehrungen für das Grundwasser erforderlich. Naturnahe Gewässer beleben nicht nur die Natur und Landschaft, sondern dienen auch dem Hochwasserschutz.

Im Kreis Herford gibt es rund 1000 Kilometer Fließgewässer und zahlreiche Teichanlagen. Sie alle unterliegen den Regelungen des Wasserrechts. Dieses sieht zum Schutz der Gewässer zahlreiche Erlaubnis- und Genehmigungserfordernisse vor.

Im Rahmen des Gemeingebrauchs brauchen Sie keine Erlaubnis, wenn Sie die Bäche und Flüsse nutzen zum

• Baden,
• Viehtränken,
• Schöpfen mit Handgefäßen,
• Eissport und
• Befahren mit Wasserfahrzeugen ohne eigenen Antrieb.

In Natur- und Landschaftsschutzgebieten gibt es jedoch teilweise Einschränkungen, die Sie bei der Unteren Landschaftsbehörde erfragen können.

Das Angeln in Bächen, Flüssen und Seen wird nicht durch das Wasserrecht, sondern durch das Fischereirecht geregelt.

Die Wasserqualität von Badeseen überwacht das Amt für Gesundheit des Kreises Herford.