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Gewässerschau

Missstände und Verbesserungen finden

Unter der gesetzlich vorgeschriebenen Gewässerschau ist die regelmäßige behördliche Besichtigung von Gewässern zu verstehen, dabei wird festgestellt, ob ein Gewässer ordnungsgemäß unterhalten wird und gesetzliche Regelungen eingehalten werden. Die Gewässerschau umfasst das gesamte Gewässer mit seinem Bett, den Ufern mit Randstreifen und den baulichen Anlagen.

Die Gewässerunterhaltung umfasst nach den gesetzlichen Vorschriften:

• die Pflege und Entwicklung des Gewässers und
• die Erhaltung und Wiederherstellung des ordnungsgemäßen Wasserabflusses.

Dies ist die Aufgabe der Städte und Gemeinden im Kreis Herford.

Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wasserbehörde werden jedes Jahr verschiedene Gewässer abgegangen und geschaut. Die Auswahl der Gewässer erfolgt durch die untere Wasserbehörde, in Abstimmung mit den Kommunen. Bedeutende Fließgewässer werden öfter geschaut als solche von geringerer Bedeutung.


Worauf wird bei den Gewässerschauen außerdem geachtet?

• illegale Gewässerausbauten
• unerlaubte Gewässerbenutzungen
• Ablagerungen im Uferbereich (z. B. von Gartenabfällen, Baumaterialien …)
• Potenzial zur Verbesserung der Gewässerökologie
• aktueller Gewässerzustand und Entwicklungsmöglichkeiten zur ökologischen Aufwertung der Fließgewässer

Wann finden Gewässerschauen statt?

Die Gewässerschauen finden jährlich im März und April statt. Die genauen Termine werden im Amtsblatt veröffentlicht.


Wer darf an Gewässerschauen teilnehmen?

Eigentümer, Gewässeranlieger und Interessierte sind grundsätzlich berechtigt, an den Gewässerschauen teilzunehmen.

Zur Durchführung von Gewässerschauen ist es oft notwendig Privatgrundstücke zu betreten. Für Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde, der unteren Naturschutzbehörde, Kommunenvertreter, etc. besteht ein Betretungsrecht. Für andere Teilnehmer kann es zu Einschränkungen des Betretungsrechtes kommen.