Seiteninhalt

Ein großer Schritt zu einer optimalen Breitbandversorgung: Nachdem der Kreis Herford die finalen Förderbescheide von Bund und dem Land NRW erhalten hat, unterzeichneten Landrat Jürgen Müller und Gunther Schwab von Deutsche Glasfaser im Kreishaus einen Kooperationsvertrag für den Ausbau des Glasfasernetzes im Kreisgebiet. Dieser bindet alle unterversorgten 6.500 Haushalte, 950 Unternehmen und 60 Schulen, die trotz vieler Ausbaumaßnahmen in der Vergangenheit noch kein schnelles Internet nutzen können, an ein Glasfasernetz

Als unterversorgt sieht der Gesetzgeber Haushalte an, die noch nicht über mindestens 30 MBit/s verfügen können. Landrat Müller stellt klar: „Der Ausbau des Breitband-Internets in unserem Kreis ist mir ein persönliches Anliegen. Für mich gehört in der heutigen Zeit ein flächendeckendes schnelles Internet unverzichtbar zu einer zukunftsfähigen Wohn- und Arbeitskultur dazu.“

Um das schnelle Glasfasernetz im Kreis Herford zu realisieren, werden 3.000 Kilometer Glasfaserkabel, 70 Kabelverzweiger und 10 Hauptverteiler verbaut. Dafür sind insgesamt drei Jahre einkalkuliert. Mit einer Fördersumme von rund 50 Millionen Euro vom Bund und Land NRW sowie weiteren Eigenmitteln der Kommunen wird die Deutsche Glasfaser in dieser Zeit sogenannte FTTH-Glasfaseranschlüsse („Fiber to the Home“ - Glasfaser bis ins Haus) im Kreisgebiet verlegen.

„Für die flächendeckende Glasfaserversorgung bis ins Haus hat sich die kluge Kombination aus schnellem privatwirtschaftlichen Netzausbau im ersten und die Schließung der Netzlücken mit  Fördermitteln im zweiten Schritt als Erfolgsmodell erwiesen. Wir freuen uns auf das Förderprojekt im Kreis Herford und danken allen Beteiligten für das Vertrauen in Deutsche Glasfaser“, sagt Gunther Schwab, Geschäftsleiter Förderprojekte von Deutsche Glasfaser.

Der konsequente Ausbau des Glasfasernetzes macht Städte und Kommunen als Wohn- und Arbeitsort nachhaltig attraktiver. Schulen und Privathaushalte haben gerade jetzt in der anhaltenden Pandemiephase festgestellt, wie wichtig eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur ist. Homeoffice und digitales Lernen erfordern eine schnelle und stabile Internetverbindung.

„Der Breitbandausbau ist eine wesentliche Voraussetzung, um auch künftig die Lebens- und Standortqualität vor Ort zu erhalten. Viele Dienste und Anwendungen erfordern stetig steigende Bandbreiten, sowohl privat als auch geschäftlich“, so Birgit Rehberg, Abteilungsleitung Kreisentwicklung.

„Schnelle Datenleitungen sind in der digitalen Welt genauso wichtig wie Straßen- oder Trinkwasserleitungen im alltäglichen Leben. Eine Breitbandversorgung ohne Leistungsverlust wird mehr und mehr zum entscheidenden Standortfaktor“, führt Landrat Jürgen Müller weiter aus.

Es werden nun mit den Städten, Gemeinden und Versorgungsunternehmen konkrete Abstimmungsgespräche über das weitere Vorgehen aufgenommen. Die privaten Haushalte und Unternehmen, die an das neue Netz angebunden werden können, werden von der Deutschen Glasfaser direkt über die nächsten Schritte informiert. Zuständig für Fragen rund um den Ausbau und die Koordinierung bei der Kreisverwaltung Herford ist Breitband-Koordinator Dr. Stefan Nier im Amt für Sozialplanung und Kreisentwicklung.

 

Info: Deutsche Glasfaser Holding GmbH

Die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH ist ein 2011 gegründetes Telekommunikationsunter-nehmen mit Sitz in Borken, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen betreibt den Ausbau von Glasfasernetzen und ist Telekommunikationsdienste-Anbieter in den Bereichen Internet, Fernsehen und Telefonie.