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Notfallbrief - wichtige Informationen für den Notfall- und Rettungsdienst

Der Notfallbrief ersetzt nicht eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung. Der Notfallbrief ist juristisch nicht verbindlich.

Dennoch ist er für die Mitarbeitenden im Notfall- und Rettungsdienst sehr hilfreich. Er bietet in komprimierter Form eine Zusammenstellung aller wichtigen Informationen:

  • Gibt es Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten? Wenn ja, wo sind diese zu finden?
  • Wie sind die Erreichbarkeiten von Angehörigen und/oder Betreuenden beziehungsweise Bevollmächtigten? Wer ist die Hausärztin/der Hausarzt?
  • Werden bestimmte lebensrettende Maßnahmen von vornherein gewünscht oder abgelehnt?
  • Welche Vorerkrankungen bestehen, welche Medikamente werden eingenommen, werden bestimmte Hilfsmittel benötigt (Hörgeräte und so weiter)?

Mit diesen Informationen gelingt es dem Rettungsdienst besser, gezielt zu behandeln und die Wünsche der Patientinnen und Patienten zu beachten und deren Autonomie zu wahren.

Und so geht´s:

Sie können den Notfallbrief alleine, nach Beratung oder zusammen mit geeigneten Personen ausfüllen (Angehörige, Pflegekräfte, Hausärztinnen oder Hausärzte).

Legen Sie den Notfallbrief so aus, dass er schnell gefunden werden kann, zum Beispiel:

  • in einen Umschlag in Augenhöhe an die Innenseite der Wohnungstür geklebt,
  • in eine Notfalldose im Kühlschrank (dann aber nur in Verbindung mit einem Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür) oder
  • in die Pflegeakte

Den Notfallbrief erhalten Sie auch im Service-Büro der Kreisverwaltung – selbstverständlich kostenfrei.