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Pressemitteilungen

05.06.2021

Unwetter und Starkregen: Sondereinsatzlage im Kreis Herford

Das heutige Unwetter über Teilen des Kreises Herford und die sehr starken und lang anhaltenden Regenfälle haben in der Leitstelle des Kreises zu einer Sondereinsatzlage geführt. Der am späten Nachmittag einsetzende Regen überschwemmte zahlreiche Straßen und überflutete zahlreiche Keller.

Insgesamt sind bis zum späten Abend rund 500 Einsatzkräfte im Einsatz, die über 350 Einsätze im Kreisgebiet zu bewerkstelligen hatten und immer noch haben. Beteiligt sind Mitarbeiter*innen der Leitstelle, die freiwilligen Feuerwehren sowie hauptamtliche Feuerwehrkräfte, Einsatzkräfte des DRK und des THW. Es wird davon ausgegangen, dass die restlichen Einsätze noch bis in die Nacht andauern. Personenschäden gab es nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.

Zu Beginn des Unwetters waren die Notrufleitungen der Leitstelle aufgrund von mehreren hunderten Anrufen überlastet. Sie sind mittlerweile wieder besser erreichbar.

Schwerpunkt der Einsätze sind Enger, Bünde und Hiddenhausen, die besonders von den Regenfällen betroffen waren. Es wurden jeweils kommunale Einsatzleitungen einberufen.

In Bünde waren bislang 120 Einsatzkräfte in rund 140 Einsätzen im Einsatz. Der Großteil der Einsätze läuft aktuell noch. Besonders betroffen sind die Bereiche Hunnebrock, Hüffen und Werfen. Die Enger Straße wurde zwischenzeitlich gesperrt, ist aber mittlerweile wieder befahrbar

In Enger waren bislang über 120 Einsatzkräfte in über 150 Einsätzen im Einsatz. Die Hälfte der Einsätze ist noch offen. Betroffen ist nahezu das gesamte Stadtgebiet mit Ausnahme von Pödinghausen und Oldinghausen. Die Straßen sind weitgehend wieder befahrbar, Einige waren zwischenzeitlich gesperrt. Der Fahrradweg an der Spenger Straße zwischen Enger und Westerenger bleibt auch bis zum morgigen Tag nicht befahrbar.

In Hiddenhausen waren bislang rund 60 Einsatzkräfte in über 42 Einsätzen im Einsatz. Die Löhner Straße ist gesperrt worden und auch weiterhin nicht befahrbar. Hier wurde zudem eine Kranstütze unterspült. Der Kran wird derzeit von den Einsatzkräften vor Ort gesichert.

In Löhne kam es zum Teileinsturz einer größeren Halle. Dort wird die Lage derzeit vor Ort bewertet.