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Pressemitteilungen

24.07.2020

Update Corona Kreis Herford 24.07.2020 - Sieben neue Fälle - Landrat und Krisenstabsleiter beziehen Stellung

Im Kreis Herford sind seit gestern sieben neue Corona-Fälle dazugekommen, die Zahl der Genesenen bleibt mit 385 gleich. Kreisweit sind demnach 21 aktuelle und insgesamt 413 bestätigte Infektionen bekannt.

Im Kreis Herford gibt es insgesamt sieben Todesfälle, wobei 5 (laut Totenschein) an Corona verstorben sind und 2 mit Corona. In stationärer Behandlung befinden sich derzeit fünf infizierte Personen. Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (8), Hiddenhausen (1), Enger (2), Vlotho (2), Löhne (1) und Bünde (7).

 

Steigende Zahlen kein Grund zur Beunruhigung– Hinweis an alle Reiserückkehrer

Bei den Neu-Infizierten handelt es sich überwiegend um Reiserückkehrer aus dem Ausland. Die Zahlen der Corona-Fälle steigt zwar wieder an, dennoch besteht laut  Landrat Jürgen Müller kein Grund zur Unruhe: „Wir haben im Kreis Herford seit einigen Tagen wieder steigende Zahlen, aber kein unkontrolliertes Ausbruchsgeschehen. Die Lage bleibt übersichtlich, die Kontaktpersonen nachvollziehbar“, so der  Landrat.

In diesem Zusammenhang bittet Kreisdirektor und Krisenstabsleiter Markus Altenhöner die Reiserückkehrer  aus Risikogebieten, sich zum Schutze aller Bürgerinnen und Bürger an die geltenden Richtlinien zu halten. „Wir freuen uns grundsätzlich für die Menschen im Kreis, dass es in diesem Sommer möglich ist, den Urlaub im Ausland zu verbringen oder dort die Verwandten zu besuchen. Dennoch appellieren wir an all Diejenigen, die aus Risikogebieten in den Kreis Herford zurückkehren, sich unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben, so wie es derzeit die Corona-Einreiseverordnung vorsieht“, erklärt Altenhöner.

Reiserückkehrer, die nicht aus Risikogebieten zurückkehren, müssten zwar nicht in Quarantäne, sollten aber ebenfalls umsichtig sein. „Wir bitten alle Reiserückkehrer, sich verantwortungsvoll zu verhalten. Das bedeutet: Weiterhin Abstand halten, die Hygienemaßnahmen beachten und in der Öffentlichkeit einen Mund-Nase-Schutz tragen“, so der Krisenstabsleiter.

Altenhöner weist zudem darauf hin, sich auch während des Urlaubes besonnen zu verhalten: „In manchen Urlaubsländern wurden die Verhaltensrichtlinien bereits deutlicher gelockert als bei uns. Dennoch bitte ich unsere Bürgerinnen und Bürger, sich auch im Urlaub verantwortungsvoll zu verhalten. Damit schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern alle Menschen im Kreis Herford“,  so Altenhöner weiter.