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Pressemitteilungen

18.01.2018

Sturmtiefeinsätze im Kreis Herford

Stand 17:30 Uhr

Einsatzlage Sturmtief Friederike entspannt sich

Kreis Herford. Die Einsatzlage wegen des Sturmtiefs entspannt sich langsam im Kreis Herford. Wegen der Wetterlage kam es bis 17 Uhr 30 im gesamten Kreisgebiet zu über 400 Einsätzen. Besondere Ereignisse waren der Beinbruch eines Spenger Bürgers gleich zu Beginn und 2 Bäume /Äste, die auf die Oberleitung der Deutschen Bahn in Herford und Hiddenhausen gefallen waren und sich entzündet hatten. In Bünde ist ein Baum auf einen Supermarkt gestürzt, in Herford ist der Schornstein eines Wohnhauses in der Innenstadt eingestürzt.

Landrat Jürgen Müller „Mein Dank und mein Respekt gilt allen Einsatzkräften, die unermüdlich Hilfe geleistet und damit die Sicherheit der über 250.000 Menschen im Kreis Herford gewährleistet haben. Solche extremen Wetterlagen machen einmal mehr deutlich, wie glücklich wir uns schätzen können, dass es so viele Menschen im Kreis Herford gibt, die rund um die Uhr dafür sorgen, dass wir gut schlafen können.
Die Feuerwehren der Städte und Gemeinden, die Polizei und das THW und das DRK haben bemerkenswerte Arbeit geleistet. Danke auch den Kolleginnen und Kollegen in der Leitstelle, der Kreisfeuerwehrzentrale, den Mitgliedern der Einsatzleitung. Ich freue mich, dass es keine schweren Verletzungen gegeben hat
.“

Alleine 600 Einsatzkräfte von 9 Feuerwehren und dem THW in der Hochphase des Sturms waren im Kreisgebiet im Einsatz.

 

 

Stand 15:45 Uhr

Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW im Kreis Herford auf 600 erhöht

Kreis Herford. Das bundesweite Katastrophen Warnsystem, kurz KATWARN, meldet seit den Mittagsstunden im gesamten Kreisgebiet eine Extremwetterlage.
Wegen der Wetterlage kommt es seit Mittag zu einem erhöhten Notrufaufkommen. Bis 15Uhr45 sind im gesamten Kreisgebiet über 350 Einsätze gemeldet. Knapp 230 Einsätze sind bereits abgearbeitet, weitere 65 in Arbeit und rund 50 noch offen. Bisher ist eine verletzte Person in Spenge gemeldet (Beinbruch).
Fast 600 Einsatzkräfte von 9 Feuerwehren und dem THW sind mittlerweile im Einsatz. In der Leitstelle in Eilshausen ist eine eigene Einsatzleitung eingerichtet.


Im gesamten Kreisgebiet sind auch etliche Straßen gesperrt, auch kann es Probleme mit dem Busverkehr geben. Mitunter kann es auch zu Störungen bei der Stromzufuhr kommen, wie flackernde Lichter. An zwei Bahnlinien in Hiddenhausen und Herford kam es wegen Ästen auf Stromleitung zu leichten Bränden.




Infos zu KatWarn
Das Katastrophenwarnsystem wurde vom Fraunhofer Institut Fokus, dem Verband Öffentlicher Versicherer und der Combi Risk GmbH entwickelt. Es ist kostenlos und kann auf dem Smartphone installiert werden.

Warnungen werden durch das jeweilige Bundesland, die Landkreise oder Städte abgegeben – es wird dann beispielsweise vor Unwetter, Bombenfunden aus dem zweiten Weltkrieg oder auch über Umweltkatastrophen informiert. Die Entscheidung, eine Warnung abzugeben liegt bei den Behörden, die sich für ihr Gebiet für das System entschieden haben und wird dann über das KatWarn-System an Nutzerinnen und Nutzer weitergegeben. Zusätzlich sendet der Deutsche Wetterdienst auch direkt an alle Nutzerinnen und Nutzer der Smartphone-App Unwettermeldungen.

Im Kreis Herford wurde durch die Leitstelle bereits mehrmals Alarm über das Katastrophen Warnsystem ausgelöst: wegen Bombenfunden und entsprechenden Entschärfungen, wegen Warnung wegen Rauchentwicklungen nach Bränden oder aber Glatteisbildungen.

Das Katastrophenwarnsystem wird über die App oder die SMS Benachrichtigung genutzt. Weitere Informationen zu dem Katastrophenwarnsystem und zur Installation der App oder der SMS Benachrichtigung sind unter www.Katwarn.de zu finden.