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Pressemitteilungen

17.06.2021

Schuleingangsuntersuchungen im Kreis Herford

Geschafft - Alle Einschüler/innen des zu Ende gehenden Schuljahres im Kreis Herford wurden schulärztlich untersucht – Aktuelle Schuleingangsuntersuchungen laufen noch

Kreis Herford. Im Kreis Herford hat das Thema Kindergesundheit einen sehr hohen Stellenwert – das zeigt das große Bestreben, die Schuleingangsuntersuchungen möglichst vollständig durch den Kinder-und Jugendgesundheitsdienst durchzuführen. Trotz fast durchgängiger Einbindung unseres Kinder- und Jugendärztlichen Teams in die Kontaktpersonenermittlung CoViD-19-Infizierter im Jahr 2020, gelang es den Schulärztinnen und Schulärzten dennoch, bis zum Neustart des Untersuchungsganges ins kommende Schuljahr 2021/22 alle Untersuchungen der Einschüler*innen aus dem Schuljahr 2020/2021 vorzunehmen. Dafür wurden auch die Ferienzeiten und die ersten Unterrichtswochen der ersten Klassen zusätzlich eingeplant.
Mit dem Lockdown im Winter 2020/21 mussten auch die gerade im November begonnenen Schuleingangsuntersuchungen nach 4 Wochen bereits ausgesetzt werden und konnten erst ab Mitte März dieses Jahres fortgesetzt werden.
Wegen der weiterhin fortdauernden Schutzmaßnahmen war die kinder- und jugendärztliche Abteilung vor besondere Herausforderungen gestellt.
Die Bedingungen für die praktische Umsetzung der Untersuchungsgänge wurden bestimmt von den Vorgaben aus der jeweils gültigen Coronaschutzverordnung. So mussten doppelte Räumlichkeiten genutzt werden, um das Infektionsrisiko zu minimieren und die AHA-L-Regeln eingehalten werden. Auch der jeweilige Zeitaufwand für einen Untersuchungsgang vergrößerte sich zunehmend, um zu lüften oder ausreichende Pausen bei Maskennutzung für die Untersuchenden sicherzustellen. Sonst übliche zeitliche Flexibilitäten unserer Ärztinnen z.B. zu einer verlängerten Tagesarbeitszeit für die Untersuchungen waren wegen der arbeitsintensiven Pandemielage ebenfalls deutlich limitiert.

Untersuchungen werden bis zu den Herbstferien angeboten
Bis heute konnten wegen des hohen Arbeitsaufwandes zunächst nur 250 Einschulkinder des laufenden Einschulungsjahrgangs 2021/2022 untersucht werden. Etwa 650 weitere Untersuchungen (von ca. 2000 vorgesehenen) sollen bis zum Beginn des neuen Schuljahrs erledigt sein, wenn sich einige Eltern bereit erklären können, auch in den anstehenden Sommerferien mit ihren Kindern unseren Einladungen zu folgen.
Da das Gesundheitsamt des Kreises Herford die Untersuchungen der Kinder zum Schuleintritt für wichtig erachtet, werden - mit personellem Zuwachs - ebenfalls wieder bis zu den Herbstferien durchgehend Untersuchungsangebote gemacht. Sollten auch bis dahin noch nicht alle Schuleingangsuntersuchungen durchgeführt worden sein, so werden wir im laufenden Schuljahr ein Angebot für Schulsprechstunden vornehmen, so dass sich besorgte Eltern in jedem Fall bei einer unserer Schulärztinnen zu einem Beratungsgespräch anmelden können und kein Kind unberücksichtigt bleibt.

Schuleingangsuntersuchungen können zu wichtigen Weichenstellungen führen
Zwei der vordringlichsten Ziele der Schuleingangsuntersuchungen stellen die Erhebungen des schulischen Förderbedarfs und der schulrelevanten gesundheitlichen Besonderheiten dar.
Die Kinder mit bekanntem oder vermutetem erhöhten Förderbedarf sind deshalb vorgezogen worden. Hierzu gibt es eine Priorisierung über einen Erlass des MAGS.
Diese Untersuchungen nehmen grundsätzlich mehr Zeit in Anspruch, da zum Teil auch ausführlichere Gutachten nötig sind. Bis zu den Ferien sollen zusätzlich die Kinder, deren Förderbedarfe noch unklar geblieben sind, in Gänze untersucht sein.
Im Anschluss folgen dann alle weiteren Einschüler*innen mit den üblichen Reihenuntersuchungen.

Die Bereitschaft und Mitwirkung der Eltern wird zum Gelingen aller Untersuchungen auch in Zeiten der Coronapandemie führen
Das Gesundheitsamt möchte auch dieses Jahr wieder alle Einschulungsuntersuchungen bis zu den Herbstferien im Sinne der Kinder und ihrer Eltern durchführen. Dabei baut das Amt auch auf die Bereitschaft der Eltern, mit ihren Kindern auch während der Unterrichtszeit zu einem Einladungstermin im Gesundheitsamt in der Amtshausstraße 2 zu erscheinen.
Die Erfahrungen des vergangenen Einschulungsdurchgangs waren fast durchweg positiv und von dem Wunsch vieler Eltern geprägt, ihr Kind dem Schularzt/der Schulärztin zum Start der Schulzeit vorzustellen.