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Pressemitteilungen

01.09.2021

Progres.NRW - Klimaschutztechnologien: Neue Fördermöglichkeiten im Eigenheim

Ab sofort bietet das neu aufgelegte Landesförderprogramm „proges.nrw – Klimaschutztechnik“ Zuschüsse für eine breite Palette an Klimaschutztechnologien. Auch Hauseigentümerinnen und -eigentümer, die klimafreundliche Technologien nutzen wollen, können wieder Zuschüsse beantragen. Das hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) gemeldet.

Ziel des Förderprogramms „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ ist es, die Nutzung innovativer und klimafreundlicher Technologien noch weiter voranzubringen als in den Jahren zuvor. Es sollen Anreize für Hauseigentümerinnen und –eigentümer geschaffen werden, in die richtigen Technologien zu investieren und das Land nachhaltig zu modernisieren und klimafreundlich weiterzuentwickeln. „So wird in Zukunft ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduktion der CO2-Emissionen in Nordrhein-Westfalen geleistet“, erklärt Anna-Lena Mügge, Klimaschutzmanagerin des Kreises Herford, die weiter ausführt:

„Das Programm wurde abgesehen von den bekannten Fördergegenständen - wie zum Beispiel stationäre elektrische Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage oder thermische Solaranlagen für die Gebäudeversorgung  - erweitert. So sind nun etwa auch Steuereinrichtungen für den Betrieb von Wärmepumpen in Verbindung mit einer Photovoltaikanlag förderfähig“, so Mügge. Darüber hinaus gibt es Zuschüsse für den Austausch bestehender elektrischer Speicherheizungen in Verbindung mit der Installation einer Erneuerbaren-Energien-Heizungsanlage.

Seit Jahresbeginn wurden im Vorgängerprogramm progres.nrw – Markteinführung mehr als 18.000 Zuwendungsbescheide mit einer Fördersumme von 30,5 Millionen Euro bewilligt. Rund 22 Millionen Euro gingen allein in die Förderung von Batteriespeichern in Kombination mit Photovoltaik, mit jeweils knapp zwei Millionen Euro förderte das Land Lüftungsanlagen und Geothermie.

Anträge für das Programm können ab sofort bei der Bezirksregierung in Detmold gestellt werden.

Der Kreis Herford ist Mitglied im landesweiten Netzwerk ALTBAUNEU, das zu Themen rund um die energetische Gebäudesanierung informiert. Es wird vom NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt und durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert. Alle relevanten Förderprogramme sind stets aktuell und kompakt auf der Internetseite www.alt-bau-neu.de/kreis-herford im Bereich „Förderung“ im Förder.Navi oder im Fördermittelcheck zusammengefasst.