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Pressemitteilungen

26.03.2021

Osterfeuer fallen in diesem Jahr aus

Wie im April 2020 wird es auch in diesem Jahr keine Osterfeuer geben. Öffentliche Osterfeuer fallen unter das Verbot der Corona-Schutzverordnung, nach der neben Partys und vergleichbaren Feiern sämtliche öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen untersagt sind. Die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und der Landrat hatten mit Verweis auf die Rechtslage bereits Ende Februar auf einen möglichen Ausfall des Osterfeuers hingewiesen.

„Die Corona-Schutzverordnung lässt uns auch in diesem Jahr keinen Spielraum. Wir bitten daher alle Bürger*innen eindringlich, sich an die geltenden Regeln zu halten. Insbesondere die Osterfeiertage dürfen weder zu Ansammlungen im öffentlichen Raum noch zu größeren privaten Treffen führen. Auch hier gilt: Bleiben Sie vorsichtig. Denn insbesondere die Mutationsvarianten führen häufiger zu Ansteckungen“, so die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und der Landrat.

„Wir möchten den Bürger*innen eine Perspektiven aufzeigen, die Ihnen Zuversicht für die Zukunft gibt und eine klare Strategie aufzeigt,  wie wir ohne ständige Verbote und Einschränkungen in eine neue Art der Normalität zurückkehren können. Dennoch müssen wir uns an die geltenden Regeln zur Eindämmung des Infektionsgeschehens halten. Und zu Ostern bedeutet das: Osterfeuer sind nicht zulässig“, so die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und der Landrat.

Das private Verbrennen von Pflanzenabfällen ist ohnehin seit vielen Jahren (und nicht nur zu Ostern) verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die vom Kreis Herford mit einem Bußgeld geahndet wird.

Von den Verboten nicht betroffen ist lediglich das Verbrennen von geeignetem und entsprechend abgelagertem Brennholz in Kaminöfen oder Feuerschalen im privaten Bereich. Aber auch hierbei dürfen keinesfalls Abfälle verbrannt werden.

 

Trotz Ausfall: Laubhaufen für die Tierwelt weiterhin wichtig

 

Sollten bereits Osterfeuerhaufen aufgestellt worden sein, ist es aus Rücksicht auf die Tierwelt wünschenswert, diese liegen zu lassen. Denn es kann schon mal ein Zaunkönig, Rotkehlchen oder eine Heckenbraunelle den Haufen für das Osterfeuer als Biotop für die Brut belegt haben. Oder der Igel, Spitzmäuse oder sogar ein Hase oder Kaninchen sind eingezogen. Säugetiere und Reptilien finden in einem Osterfeuerhaufen einen optimalen Überwinterungsplatz und Unterschlupfmöglichkeiten.  Einen besonderen Wert hat das Totholz zudem für die Insektenwelt. Viele Käfer und ihre Larven ernähren sich von zerfallenem Altholz, zahlreiche Hautflügler legen ihre Eier in von anderen Insekten vorgebohrten Holzgängen ab.