Seiteninhalt

Pressemitteilungen

21.12.2020

Landrat und Bürgermeister setzen auf strengere Einschränkungen, wenn die Infektionszahlen weiter steigen

Kreis Herford. Im Kreis Herford ist am Wochenende der Inzidenzwert über die kritische Marke von 200 gestiegen. Ab einem Inzidenzwert von 200 könnten Kreise und kreisfreie Städte nach Abstimmung mit dem Land strengere Regelungen verfügen. Dazu, wie im Kreis Herford jetzt weiter vorgegangen werden soll, haben sich heute Nachmittag die Bürgermeister*innen und der Landrat des Kreises Herford in einer Videokonferenz beraten.


Dabei kamen sie zu folgenden Beschlüssen: Im Kreis Herford wird es strengere Maßnahmen geben, wenn der Inzidenzwert auch in den kommenden Tagen weiter steigt. Zu diesen Maßnahmen zählen:


- Untersagung von Gottesdiensten als Präsenzveranstaltung
- nächtliche Ausgangsbeschränkungen
- Maskenpflicht in Privatfahrzeugen (ausgenommen Mitglieder eines Hausstandes)
- Maskenpflicht in betrieblichen Zusammenhang innerhalb geschlossener Räume
- Begrenzung auf 1 Kunde pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche auch in kleinen Handelsbetrieben
- ab einer Inzidenz von 350 gelten Einschränkungen auch im privaten Raum

Unabhängig von den besprochenen Maßnahmen werden alle Religionsgemeinschaften aufgefordert, dem verantwortungsvollen Beispiel der evangelischen Kirche zu folgen und auf Präsenzgottesdienste ganz zu verzichten.

„Wir hoffen, dass sich der bisherige Lockdown auf das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet positiv auswirkt. Die Schulen sind geschlossen und die Anzahl der Kinder in den Kitas hat sich auch erheblich reduziert, viele Unternehmen gehen zudem in die Betriebsferien“, fasst Landrat Müller die gemeinsamen Entscheidung in der Videokonferenz zusammen und betont: „Dennoch müssen wir reagieren, wenn die Zahlen weiter steigen“.
Die Bürgermeister*innen und der Landrat sind sich einig, gemeinsam vorzugehen: „Wir setzen auf kreisweit einheitliche und damit übersichtliche Regelungen. Der Kreis Herford ist außerdem sehr dicht besiedelt, die Kommunen gehen ineinander über, da machen kommunenbegrenzte Regelungen kaum Sinn“, erläutert Müller.
Noch vor Weihnachten werden die Bürgermeister*innen und der Landrat erneut beraten, ob und wann diese Maßnahmen greifen.