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Pressemitteilungen

27.03.2018

Landräte und Bürgermeister der Kreise Minden-Lübbecke und Herford treffen sich erstmals zu gemeinsamer Dienstbesprechung

Kreis Herford/Kreis Minden Lübbecke. Zum ersten Mal haben sich auf Initiative der Landräte der Kreise Minden-Lübbecke und Herford, Dr. Ralf Niermann und Jürgen Müller, die Bürgermeister aller insgesamt 20 Städte und Gemeinden sowie die Verwaltungsleitungen zu einer gemeinsamen Dienstbesprechung getroffen. „Wir arbeiten in so vielen Bereichen eng zusammen – da ist es sinnvoll und wichtig, dass wir auch alle gemeinsam an einem Tisch sitzen“, stellen die Landräte der Kreises Minden-Lübbecke und Herford Dr. Ralf Niermann und Jürgen Müller gemeinsam fest. Ort der Begegnung war das Johannes Wesling Klinikum in Minden, das gleichzeitig Beispiel für die gute Zusammenarbeit der Kreise ist: Die Mühlenkreiskliniken und hier eben auch das Johannes Wesling Klinikum arbeiten bereits seit einigen Jahren erfolgreich mit dem Klinikum Herford zusammen und sind mittlerweile gemeinsam Teil des Medizin-Campus OWL der Ruhr-Universität Bochum.

Vor Beginn der eigentlichen Dienstbesprechung besichtigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Campus gemeinsam mit dem Vorstand der Mühlenkreiskliniken Dr. Olaf Bornemeier und Dr. Kristin Drechsler. In der Sitzung selbst ging es aber nicht nur um den Gesundheitsbereich, sondern auch um weitere gemeinsame Themen. So stellte die Managerin der Regionale 2022, Annette Nothnagel von der OWL GmbH, dieses Regionalförderprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen und seine Umsetzung in Ostwestfalen-Lippe vor. Weiter sprachen die Anwesenden über die Interkommunale Zusammenarbeit beim Radschnellweg zwischen Minden und Herford, bei der Redundanz der Leitstellen und bei der gemeinsamen Kulturförderung. Auch die Regionalentwicklung hinsichtlich der jeweiligen Wirtschaftsflächenkonzepte der beiden Kreise gehörte zu den diskutierten Themen. „Allein die Vielfalt der Themen zeigt, wie viel mehr wir gestalten und bewegen können, wenn wir über unsere Grenzen hinaus zusammenarbeiten“, so Dr. Niermann. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es weitere gemeinsame Treffen geben sollte.