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Pressemitteilungen

14.05.2021

Kreis verabschiedet im Impfzentrum 4 Soldaten

Bundeswehr unterstützt weiterhin den Kreis in der Pandemie

Kreis Herford. Kreisgesundheitsdezernent Norbert Burmann verabschiedete heute (14.05.2021) gemeinsam mit Fregattenkapitän Willi Morschhäuser 4 Soldaten, die das Impfzentrum Kreis Herford in Enger tatkräftig unterstützt haben und nun den Kreis Herford verlassen werden. Damit sind im Kreisgebiet in der Pandemiebekämpfung, d.h. im Kontaktpersonen-Management im Gesundheitsamt sowie als personelle Unterstützung im Impfzentrum des Kreises, nun noch insgesamt 21 Soldat*innen aktiv.

Seit Ende Oktober 2020 helfen Soldat*innen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die Soldat*innen der Bundeswehr unterstützen das Kontaktpersonen-Management des Gesundheitsamtes, das Impfzentrum Kreis Herford in Enger und halfen auch bei den Schnelltestungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Im Gesundheitsamt sind es Soldat*innen des Aufklärungsbataillons 7 aus dem westfälischen Ahlen. Im Impfzentrum sind Einsatzkräfte des Panzerpionierbataillons 130 aus Minden aktiv. Der Einsatz ist – geregelt über sogenannte Hilfeleistungsanträge – zunächst bis Ende Juni 2021 geplant.

„Die Zusammenarbeit der Bundeswehr war von Anfang an besonders wertvoll und hat uns geholfen, die Pandemielage sicher und gezielt zu bewältigen. Gerade der reibungslose Ablauf im Impfzentrum ist der tatkräftigen Unterstützung der Bundeswehr zu verdanken. Ich denke da beispielsweise an den Start des Impfzentrums im Februar dieses Jahres. Wegen der starken Schneefälle, stark verschneiten Straßen und enormer Kälte haben wir gemeinsam Transportmöglichkeiten für Impflinge organisiert. Das klappte reibungslos und wird ein Einsatz sein, der noch lange in Erinnerung bleibt“, erklärt Kreisdezernent Norbert Burmann und ergänzt: „Es ist das erste Mal, dass der Kreis Herford zivil-militärisch mit der Bundeswehr zusammenarbeitet. Sie hat uns unterstützt, weil wir Ihre Hilfe dringend benötigt haben. Dafür möchte ich mich im Namen der Kreisverwaltung und der Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises herzlich bedanken“.

Fregattenkapitän Morschhäuser, Leiter des Kreisverbindungskommandos Herford, bedankte sich für den Einsatz der Soldaten und lobte auch den Kreis Herford für die gute Zusammenarbeit: „Der Einsatz bei der Unterstützung im Impfzentrum des Kreises Herford ist gelebte zivil-militärische Zusammenarbeit und zeigt, wie Kreisverwaltung und Bundeswehr gemeinsam Herausforderungen gemeistert haben, um die Impfkampagne erfolgreich umzusetzen. Ein Beleg des Erfolgs ist dabei die hohe Anzahl bereits geimpfter Menschen im Kreisgebiet. Das motiviert und ist ein Ansporn für den weiteren Einsatz im Impfzentrum. Die Bundeswehr wird auch in den kommenden Wochen ein verlässlicher Partner bleiben, um den Kreis auch weiterhin bei der Impfaufgabe zu unterstützen.“ 
 

Info:

Ein sogenannter Hilfeleistungsantrag wird von der Kreisverwaltung mit Unterstützung des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr formuliert und an die Bezirksregierung Detmold geschickt. Diese lässt den Antrag unter Beteiligung des Innenministeriums sowie des MAGS dem Landeskommando NW der Bundeswehr zukommen. Über die Bewilligung oder Ablehnung entscheidet dann final das Kommando für Territoriale Aufgaben in Berlin.