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Pressemitteilungen

22.12.2020

Kreis Herford soll nach Weihnachten mehr Impfdosen erhalten als erwartet

Erste Impfungen in Altenheimen beginnen voraussichtlich am Sonntag


Kreis Herford. Der Kreis Herford bekommt vermutlich noch in diesem Jahr die ersten von zunächst einmal rund 2.200 Impfdosen. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) heute mitgeteilt. Die erste Charge wird auf drei Lieferungen verteilt. Die ersten Impfdosen sollen bereits am kommenden Sonntag (27.12.) bereitstehen.

„Wir freuen uns, dass wir dann aller Voraussicht nach bereits am Sonntag die ersten Impfungen vornehmen können. Das ist ein gutes Zeichen im Kampf gegen das Corona-Virus“, sagt erklärt Landrat Jürgen Müller.

Dem Kreis ist bisher signalisiert worden, dass in der ersten Charge zunächst nur 350-700 Impfdosen bereitstünden. „Die Ankündigung dieser hohen Anzahl an Impfdosen in der ersten Charge hat uns sehr überrascht. Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) und den Altenheimen arbeiten wir mit vollem Einsatz daran, möglichst schnell die Altenheime kreisweit mit Impfungen zu versorgen. Wir bitten die Bewohner*innen, die Altenheimleitungen und das Personal um Verständnis, für den nun kurzfristig entstehenden Arbeitsaufwand,“ erläutert Krisenstabsleiter Markus Altenhöner.

Die erste Charge an Impfdosen ist (laut Coronavirus-Impfverordnung) für Pflegebedürftige und Personal in den Pflegeeinrichtungen vorgesehen und wird von mobilen Impfteams vor Ort verimpft. Diese Teams bestehen aus erfahrenen Hausärzt*innen und medizinischen Fachangestellten aus dem Kreis Herford, so Dr. Hermann Lorenz, Bezirksstellenleiter Herford-Minden der KVWL: „Sobald die Impfdosen bereitstehen, starten wir. Mit den ersten angekündigten Impfdosen werden wir zunächst 3 Altenheime versorgen können. Dafür werden drei Teams mit je 2 Personen in die Altenheime fahren – wir sind froh, dass es endlich losgehen soll. “

Erst wenn die Altenheimen versorgt sind, startet der Betrieb in den Impfzentren. Dort sind die Impfungen zunächst für Menschen vorgesehen, die in kritischer Infrastruktur arbeiten. Beispielsweise Ärzte, Rettungskräfte und Pflegepersonal. Im Anschluss folgt die allgemeine Bevölkerung.