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Pressemitteilungen

02.06.2021

Kreis-Gesundheitsamt stellt ab morgen auf SORMAS um

Das Gesundheitsamt des Kreises Herford wird wie viele andere Gesundheitsämter ab Donnerstag, den 03. Juni 2021, zur Kontaktnachverfolgung auf das Fachverfahren SORMAS umstellen. Das Management- und Analysetool soll bundesweit die Arbeitsabläufe und Vernetzungen erleichtern und jeweils in den kreisfreien Städten und Kreisen eingesetzt werden.

Nachdem das System einige Zeit im Testbetrieb genutzt wurde, um die Vorgehensweisen bestmöglich an die Gegebenheiten im Kreis Herford anzupassen, wird es nun in den Echtbetrieb übergehen.

Dafür wurden in den letzten Tagen und Wochen viele Vorarbeiten geleistet. Die bisherigen Daten wurden in das neue System überspielt und sämtliche Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt zum Umgang mit SORMAS geschult.

Bei der Umstellung in den Echtbetrieb wird es im Hinblick auf die Meldung der Coronazahlen des Kreises Herford für Mittwoch, den 02.06.2021, zu zeitlichen Verzögerungen kommen. So könnte es sein, dass die Anzahl der am heutigen Mittwoch hinzukommenden Neuinfektionen, Genesenen usw. am morgigen Donnerstag noch nicht in den Daten des Landeszentrums Gesundheit NRW und des RKI zu sehen ist, da die Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes für den heutigen Tag ab 14 Uhr keinen Zugriff mehr auf alte Datenbestände haben.

Auch bei den vom Gesundheitsamt ausgestellten Bescheiden (z.B. Quarantänebescheide) kann es unter Umständen zu einer zeitlich verzögerten Zustellung kommen. Die telefonische Kontaktaufnahme durch die Kolleg*innen des Kontaktpersonenmanagements wird jedoch auch im Umstellungszeitraum sichergestellt.

Die Umstellung kann daneben dazu führen, dass in den kommenden Tagen Daten zum aktuellen Infektionsgeschehen nur in eingeschränkter Form zur Verfügung gestellt werden können. Der Kreis Herford geht jedoch davon aus, dass die Darstellung der Daten spätestens zu Beginn der kommenden Woche wieder in der gewohnten Art und Weise möglich sein wird.

Landrat Jürgen Müller freut sich über die Einführung der neuen Software:

„Auch wenn wir mit unseren bisherigen Systemen zufrieden waren, freue ich mich, dass wir mit SORMAS jetzt an den Start gehen können. Wir haben es nun einige Wochen getestet und die entsprechenden Vorbereitungen getroffen. Damit haben wir in der Kontaktpersonennachverfolgung nun ein besonders verlässliches Instrument, das Aussagen über den Tellerrand möglich macht und das Infektionsgeschehen in unserem Kreis sehr umfangreich darstellt.  Wir können uns zudem bundesweit mit anderen Behörden besser vernetzen – das erleichtert an einigen Stellen die Arbeitsabläufe“, so der Landrat, der ergänzt:

„Die kurzfristigen Schwierigkeiten bei der Datenübermittlung in den kommenden Tagen sind auf technische Probleme seitens des Betreibers von SORMAS zurückzuführen. Das wird sich aber aller Voraussicht nach zeitnah lösen lassen“.