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Pressemitteilungen

12.11.2021

Informationen zu Impfangeboten im Kreis Herford

Um die Geschwindigkeit in der Durchführung der Auffrischungsimpfungen zu erhöhen und damit schnellstmöglich begleitend der Infektionsdynamik entgegenzuwirken, sollen in den Kreisen und kreisfreien Städten weitere mobile Impfungen sowie zusätzliche stationäre Impfstellen geschaffen werden – ergänzend zu den Impfungen der niedergelassenen Ärzteschaft. Dies hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium (MAGS) den Kreisen und kreisfreien Städten per Erlass am 09.11.2021 mitgeteilt.

Die KoCI des Kreises Herford bereitet daher derzeit unter Hochdruck ergänzende Impfangebote (für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen) mit mRNA-Impfstoffen im Kreisgebiet vor.

In den Räumlichkeiten des ehemaligen Impfzentrums in Enger soll künftig an zunächst zwei Tagen in der Woche ein stationäres Impfangebot mit bis zu 2 Impfstraßen gemacht werden. Angestrebt wird ein Einsatz in der 47. Kalenderwoche.

Zusätzlich soll es in den Kommunen des Kreises mobile Impfangebote geben. In den Städten Bünde, Herford und Löhne wird zunächst je einmal wöchentlich ein Impfangebot gemacht. Hierfür werden derzeit im Austausch mit den jeweiligen Kommunen geeignete Räumlichkeiten gesucht. Sobald die Standorte feststehen und das Personal sowie der Impfstoff in ausreichender Menge bereitstehen, soll auch hier das Impfangebot zeitnah starten. Je nach Bedarf kann dann auch weiteren Kommunen Impfangebote gemacht werden. Auch hierfür steht der Kreis bereits mit den Kommunen im Austausch, um geeignete Standorte festzulegen. Der erforderliche Impfstoff ist bereits bestellt, eine Lieferung wird spätestens für die 47. Kalenderwoche erwartet.

Sobald die konkreten Standorte, Öffnungszeiten und Starttermine der Impfstellen feststehen, wird der Kreis Herford diese umgehend veröffentlichen.

Für die ergänzenden Impfstellen des Kreises Herford wird es keine vorherige Terminvereinbarung geben. Impfwillige können ohne Termin zu den Angeboten kommen. Darüber, welche Personengruppen für die Impfungen an den jeweiligen Standorten vorgesehen sind, wird der Kreis Herford noch genauer informieren.

Wichtig ist es noch einmal zu betonen, dass das mobile Angebot die üblichen Impfungen der Hausärzte nicht ersetzt, sondern ergänzen soll. Personen, die eine geplante Impfung möglich machen können, wenden sich auch weiterhin am besten an ihre Hausärztin bzw. Hausarzt. Die übrigen Personengruppen, die nicht unter die derzeit seitens STIKO priorisierten  zu subsumieren sind, werden mittelfristige Angebote erhalten, sofern für diese nach Ablauf von 6 Monaten nach zweiter Impfung ergänzende Angebote notwendig werden.

Auf der Internetseite (www.corona-kvwl.de/zweitimpfung) der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) gibt es eine Liste mit Arztpraxen, die auch praxisfremde Patientinnen und Patienten impfen.

Zu den Personengruppen mit besonderem Unterstützungsbedarf zur Erreichung der Immunität gehört die Gruppe der Wohnungslosen, so dass  die KoCI für die nächste Woche Anstrengungen unternimmt, mit einem voraussichtlich vom Klinikum Herford zur Verfügung gestellten Impfstoffkontingent zu arbeiten. Hierbei soll kurzfristig den Personen der Wohnungslosenhilfe ein Impfangebot gemacht werden.

Grundsätzliche Aufgaben der KoCi:

Grundsätzlich haben die Koordinierenden COVID-Impfeinheiten (KoCIs) der Kreise und kreisfreien Städte nach Vorgaben des RKI als Einrichtung hinsichtlich der Auffrischungsimpfungen im Wesentlichen drei Personengruppen in den Blick zu nehmen: Die Ü70-Gruppe, die Personen mit Immunschwäche und das Pflegepersonal. Hierbei ist ein besonderer Focus auf die ältere Personen in den stationären Pflegeinrichtungen zu legen.

Die Impfangebote der KoCI bzw. der Kreise und kreisfreien Städte sind dabei als Ergänzung zu den Impfangeboten in den Praxen der niedergelassenen Hausärzte gedacht. Das bedeutet: Das Impfangebot der Kreise und kreisfreien Städte betrifft nur die Personen, denen eine Impfung über ihre Hausärzte wegen besonderer Lebens- oder Arbeitssituation erschwert bis unmöglich ist.

Die Arbeitsgruppe „KoCI“ ist dieser Weisung gefolgt und hat in enger Abstimmung mit dem ärztlichen Regionalleiter, Dr. Diekmann, zunächst das Impfangebot an die Pflegeheimen in den Blick genommen und hier an einer zeitnahen Sicherstellung der Auffrischungsimpfungen mitgewirkt. Mittlerweile ist sichergestellt, dass das Impfangebot in dem stationären Pflegebereich erfolgt und die Durchführung der Impfungen nahezu abgeschlossen ist.

Die Gruppe der Immungeschwächten wird ebenfalls vorzugsweise im Rahmen der Behandlungsprozesse durch die behandelnden Ärzte geimpft.