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Pressemitteilungen

10.03.2021

Hell, barrierefrei und zukunftsorientiert: Neue Außenstelle des Kreis-Jugendamtes für Enger und Spenge

Das Kreis-Jugendamt bekommt eine neue Außenstelle für Enger und Spenge: Die bisherige Außenstelle für die beiden Kommunen war am Blücherplatz 3 in Spenge beheimatet. Voraussichtlich ab Anfang April werden nun die neuen Räumlichkeiten an der Bussche-Münch-Straße 2 in Spenge bezogen. In der neuen Außenstelle arbeiten sieben Mitarbeiter*innen des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) sowie zwei Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder. Neben dem Kreisjugendamt beziehen auch ein Bäcker, ein Friseuratelier und eine psychologische Praxis Räumlichkeiten an der Bussche-Münch-Straße 2 – auch Mietwohnungen sind in dem Gebäude untergebracht.

Engers Bürgermeister Thomas Meyer und Spenges Bürgermeister Bernd Dumcke besichtigten vor der Eröffnung den Neubau. Sie ließen sich von Amtsleiter Burkhard Michler und Jugenddezernent Norbert Burmann die funktional geplanten und einladend eingerichteten Räumlichkeiten des Kreis-Jugendamtes zeigen.

„Wir freuen uns sehr über die neue Außenstelle für unsere beiden Kommunen. Der gesamte Neubau ist äußerst ansprechend. Die Bürger*innen werden hier ein sehr gutes Angebot vorfinden“, so die beiden Bürgermeister. Auch Norbert Burmann ist zufrieden: „Wir haben viel Wert darauf gelegt, dass unsere Räumlichkeiten hell, offen und transparent wirken. Für die teilweise auch schwierigen Beratungsgespräche ist eine gute Atmosphäre wichtig“, erklärt der Dezernent. Auf fast 300 Quadratmetern Raumfläche stehen den Mitarbeiter*innen sieben Einzel- und zwei Doppelbüros zur Verfügung.

Es gibt ein Spielzimmer für die jungen Besucher*innen, aber auch einen Konferenz- und Besprechungsraum. Ein Mittelflur unterstützt mit flexiblen Möglichkeiten weitere ungezwungene, aber dennoch vertrauliche Besprechungsmöglichkeiten. Alles ist barrierefrei eingerichtet. „Die Räumlichkeiten sind funktional genau durchdacht und auf unsere Arbeit ausgerichtet“, so Amtsleiter Burkhard Michler, der sich freut, „dass wir den kleinen und großen Besucher*innen weiterhin ein qualitativ hochwertiges und auch wohnortnahes Beratungs- und Unterstützungsangebot bieten können“.

Zudem wurde im Innenhof des Gebäudes eine Ladesäule für ein E-Dienstfahrzeug installiert. „Das ist Teil des Klimaschutzkonzeptes des Kreises. Wir haben auch an zukunftsorientierte Mobilität gedacht“, so Norbert Burmann.

Erste Planungen und eine intensive Einbeziehung des Kreisjugendamtes in die Bauplanung fanden seit dem Frühjahr 2018 statt. Neben Spenge hat das Kreis-Jugendamt weitere Außenstellen in Hiddenhausen, Kirchlengern, Rödinghausen und Vlotho.

 

Was macht der Allgemeine Soziale Dienst?

Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) unterstützt Eltern und Erziehungsberechtigte bei der Erziehung, Betreuung und Förderung von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird auf vorbeugende, familienbezogene Angebote gesetzt, die dazu beitragen, positive Lebensbedingungen in den Familien zu schaffen. Familien mit Kindern werden bei Problemen im familiären Zusammenleben beraten und unterstützt. Der ASD kann zudem auf die jeweilige Problemlage zugeschnittene Beratungsstelle weitervermitteln.

Er ist unter anderem in den Bereichen Familien-, Trennungs- und Scheidungsberatung, Hilfe zur Erziehung und Kinderschutz tätig.

Was macht die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche?

Die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche berät rund um die Themen Familie, Erziehung und Schule. An sie können sich sowohl Erziehungsberechtigte, Kinder und Jugendliche als auch pädagogische Fachkräfte wenden. Die Beratungsstelle arbeitet in den Feldern Prävention, Diagnostik, Beratung und Therapie.