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Pressemitteilungen

01.02.2021

Glatteis im Kreis Herford: Doppelt so viele Rettungseinsätze wie üblich

Bis zum Mittag des heutigen Tages hatte der Deutsche Wetterdienst für viele Regionen in Ostwestfalen vor Glatteis gewarnt – so auch für den Kreis Herford. Autofahrer*innen und Fußgänger*innen sollten daher besonders vorsichtig sein. Im Laufe des Morgens und des Vormittags kam es dennoch zu zahlreichen Unfällen – auch mit Verletzten. Das führte zu einer besonderen Einsatzlage für die Rettungskräfte im Kreis Herford.

Bis zum Nachmittag mussten die Rettungskräfte zu rund 80 Rettungsdiensteinsätzen ausrücken. Zum Vergleich: Das sind für denselben Zeitraum mehr als doppelt so viele Einsätze wie üblich. Hinzu kamen über 98 telefonische Beratungen von Anrufer*innen durch die Leistelle.

Um diese besondere Einsatzlage bewältigen zu können, wurden kurzfristig 13 zusätzliche Rettungs- und Krankentransportwagen in den Dienst gestellt. Auch das Personal wurde kurzfristig aufgestockt: So wurde die kreisweite Schnelleinsatzgruppe Rettungsdienst (SEG Rettungsdienst) alarmiert, die sich aus Personal der Rettungswachen Bünde, Herford, Löhne, Spenge und Vlotho zusammensetzt, das eigentlich dienstfrei hatte. Darüber hinaus wurden auch ehrenamtliche Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes  sowie eines Rettungsdienstunternehmens angefordert. Auch in der Leitstelle wurde das Personal im Verlaufe des Vormittags erhöht, um das hohe Einsatzaufkommen abarbeiten zu können.

Gegen Mittag hat sich die Einsatzlage dann wieder beruhigt, sodass die zusätzlichen Kapazitäten wieder sukzessive heruntergefahren werden konnten.

„Solche Tage wie heute sind immer eine besondere Herausforderung für unsere Rettungskräfte. Es gibt jedoch für besondere Einsatzlagen wie diese klar vorgeschriebene Abläufe, die auch heute wieder reibungslos funktioniert haben. Wir sind froh, dass wir im Kreis Herford bis heute Nachmittag keine Schwerstverletzten unter den Unfallopfern haben. Ich möchte mich bei allen Einsatzkräften für ihre tolle Arbeit bedanken. Das hat einmal mehr gezeigt, dass wir im Kreis Herford mit außergewöhnlichen Situation sehr gut umgehen können“, so Kreisdirektor Markus Altenhöner.