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Pressemitteilungen

15.02.2021

Die ersten 1.000 Menschen sind geimpft - Positive Bilanz zum Impfstart

„Die erste Woche im Impfzentrum ist geschafft – und wir können eine sehr positive Bilanz ziehen“, freut sich Kreisdirektor und Krisenstabsleiter Markus Altenhöner. „Die kritischen Wetterverhältnisse haben uns vor einige Herausforderungen gestellt. Doch wir haben den Impfstart unter diesen schwierigen Umständen sehr gut gemeistert“, so Markus Altenhöner.

Wir haben am letzten Montag, Dienstag und auch heute alle Impflinge mit einem Termin angerufen und uns erkundigt, ob sie bei den schwierigen Straßenverhältnissen zum Impfzentrum kommen können. In den Fällen, wo das nicht möglich war, haben wir dann geholfen. Denn der persönliche Kontakt mit den Menschen ist uns wichtig. Für die über 80-Jährigen war und ist die Terminvergabe kompliziert, viele fühlten sich alleine gelassen“, so Altenhöner.

In der ersten Woche nach Inbetriebnahme des Impfzentrums wurden dort fast 1.000 Menschen geimpft. Darunter waren rund 860 über 80-jährige Personen. Von den über 80-Jährigen haben rund 94 Prozent ihren Impftermin wahrgenommen. Zudem wurden am Donnerstag bereits weitere Personengruppen geimpft, die ebenfalls einen Impfanspruch mit höchster Priorität besitzen. Dazu zählen u.a. Mitarbeiter*innen ambulanter Pflegedienste und Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen Expositionsrisiko tätig sind. So zum Beispiel die Rettungskräfte in den Rettungswachen des Kreises.

 

Wer wird wann geimpft – Zweischichtsystem im Impfzentrum

Mit Ausnahme des Donnerstages wurden in der vergangenen Woche zwischen 14 und 18 Uhr die über 80-Jährigen im Impfzentrum geimpft. Für sie sind täglich bis zu 153 Impftermine vorgesehen. Ab dem 01. März starten für diese Personengruppe die Zweitimpfungen.

Am Donnerstag (11.02.) startete zudem die Impfung weiterer Personengruppen mit einem Impfanspruch der höchsten Priorität. Dazu zählen vorrangig Mitarbeiter*innen ambulanter Pflegedienste sowie Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen Expositionsrisiko tätig sind. So auch die Rettungskräfte in den Rettungswachen des Kreises. Für sie sind zunächst bis zum 28. Februar vormittags jeweils 120 Impftermine vorgesehen. Für diesen Zeitraum stehen rund 1.800 Impfdosen zur Verfügung. Da nun vormittags und nachmittags geimpft wird, arbeitet das Impfzentrum seit Montag (15.02.)  im Zweischichtsystem.

Die Personengruppen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit geimpft werden -  wie zum Beispiel die Mitarbeiter*innen ambulanter Pflegedienste und des Rettungsdienstes – werden mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft. Dafür dürfen sie nicht älter als 65 Jahre sein. Die über 80-Jährigen werden mit dem Biontec-Impfstoff geimpft. Während der Zweitverimpfung des Biontech-Impfstoffes nach drei Wochen erfolgt, erfolgt sie beim AstraZeneca-Impfstoff nach neun Wochen.

Lediglich die Impftermine der Menschen über 80 Jahre werden zurzeit über die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) organisiert. Die Terminvergabe für Beschäftigte der ambulanten Pflegedienste und in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen Expositionsrisiko übernimmt der Kreis Herford.  

 

Über 100 Mitarbeiter*innen im Einsatz

In der vergangenen Woche waren für den Betrieb des Impfzentrums tagtäglich rund 75 Personen im Einsatz.  Dazu zählen Mitarbeiter*innen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), 15 Bundeswehrsoldaten des zur Panzerlehrbrigade 9 gehörenden Panzerpionierbataillons 130 aus Minden, der Sicherheitsdienst, der Reinigungsdienst sowie zusätzliches Personal der Kreisverwaltung. Zudem kümmert sich  ein Team um Kreisvertrauensapotheker Edward Mosch um die Lagerung und die Aufbereitung des Impfstoffes vor Ort.

In dieser Woche kommen rund 30 Mitarbeiter*innen zum Impfzentrum hinzu, da das Impfzentrum seit Montag (15.02.) nicht nur nachmittags, sondern auch vormittags im Betrieb ist.

Die organisatorische Leitung des nicht-medizinischen Bereichs liegt bei den Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung. Sie sind Ansprechpartner für alle internen und externen beteiligten Organisationen, bestellen die Impfdosen und das Zubehör und sind für die Beachtung und Umsetzung der Erlass- und Rechtslage vor Ort zuständig.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) stellt das medizinische Fachpersonal. Darunter sind medizinische Fachangestellte und Ärzt*innen, die die Aufklärungsgespräche führen und im Anschluss die Impfungen vornehmen. Sie sind für alle medizinischen Fragen zuständig.