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Pressemitteilungen

09.04.2021

Der Kreis Herford wird keine Modellregion

Dazu eine Einschätzung des Landrates Jürgen Müller:

„Es ist schade, dass der Kreis Herford als Modellregion nicht mit aufgenommen wurde. Ich denke nach wie vor, dass wir ein gutes Bewerbungskonzept hatten. Im Kreis Herford haben wir schnell reagiert und haben mit unserer Testoption und den flächendeckenden Testmöglichkeiten einen verantwortungsvollen Weg für überschaubare Öffnungen im Einzelhandel und der Kultur gefunden. Zudem haben wir mit unterschiedlichen digitalen Möglichkeiten – so zum Beispiel mit der Luca-App - erweiterte Optionen geschaffen, die uns die Kontaktpersonennachverfolgung erleichtern. Wir haben also eine übergangsweise Lösung gefunden, die zum einen auf Sicherheit setzt und zum anderen den Geschäften und dem Handel hilft. Diese Strategie können und wollen wir weiterfahren, wenn wir unter einen Inzidenzwert von 100 kommen, können aber auch bei einem Inzidenzwert von über 100 eine Lösung für Bürger*innen und den Handel anbieten.
Der Kreis Herford bleibt auch ohne den Modellregion-Charakter ein interessanter Kreis. Wir sind eine überschaubarere und ein flächendeckende, dichtbesiedelte Region. Es gibt viele Bewegungen aus und in die Kommunen, aber auch eine Anbindung an ein regionales Oberzentrum (Bielefeld). Wir werden den Herausforderungen gerecht bleiben und arbeiten natürlich weiter an geeigneten, innovativen und effektiven Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Weil wir sowohl ländlich als auch städtisch geprägt sind, können wir aus dem Erfahrungswerten anderen Kreise nur profitieren. Deshalb blicken wir mit Neugierde auf die Modellregionen in NRW und schauen uns gerne etwas dabei ab!“