Seiteninhalt

Pressemitteilungen

01.04.2021

Das Osterfest steht vor der Tür: Landrat und Krisenstabsleiter richten sich an die Bürgerinnen und Bürger

Landrat Jürgen Müller und Krisenstabsleiter Markus Altenhöner wenden sich angesichts des bevorstehenden Osterfestes an die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Herford. Sie bitten die Menschen im Kreis, weiterhin vorsichtig und verantwortungsvoll zu bleiben.

„Während des Osterfestes kommen Familien zusammen, die privaten Treffen finden in größerer Zahl und mit mehr Menschen als üblich statt. Das ist verständlich, denn gerade in diesen Zeiten wünschen wir uns die Nähe unserer Liebsten. Doch wir müssen sehr wachsam sein: Insbesondere mit den Mutationsvarianten haben wir eine neue Dynamik in das Infektionsgeschehen bekommen. Die Mutationen sind deutlich ansteckender, sodass ein Familientreffen ganz schnell zu diversen Ansteckungen führen kann“, so Landrat Jürgen Müller.

„Wir haben mit unserer Testoption und den flächendeckenden Testmöglichkeiten im Kreis einen verantwortungsvollen Weg für Öffnungen im Einzelhandel und der Kultur gefunden. Dennoch müssen wir  - insbesondere über die Ostertage - äußerst wachsam bleiben“. So könnten Schnelltests auch im privaten Umfeld helfen, Familienmitglieder zu schützen, wenn diese vor einem Treffen von allen Anwesenden gemacht werden.

Osterfeuer sind, wie bereits im vergangenen Jahr, nicht erlaubt. Sie fallen unter das Verbot der Corona-Schutzverordnung, nach der neben Partys und vergleichbaren Feiern sämtliche öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen untersagt sind. Die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und der Landrat hatten mit Verweis auf die Rechtslage bereits Ende Februar auf einen möglichen Ausfall des Osterfeuers hingewiesen. Das private Verbrennen von Pflanzenabfällen ist ohnehin seit vielen Jahren (und nicht nur zu Ostern) verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die vom Kreis Herford mit einem Bußgeld geahndet wird.

Präsenzgottesdienste sind zwar grundsätzlich nicht untersagt. Dennoch gibt es hier Möglichkeiten, andere Wege zu gehen. „Viele Kirchengemeinden und Religionsgemeinschaften haben kreative Lösungen für virtuelle Formate gefunden. Es hat mich sehr gefreut, dass sich viele Gemeinden - und damit meine ich sowohl Freikirchen als auch evangelische und katholische Gemeinden – so viel Mühe bei der Umsetzung gemacht haben. So können die Mitglieder an den Gottesdiensten teilhaben – und das ohne Ansteckungsgefahr“, so der Landrat.

Für die Gottesdienste, die trotz der aktuellen Infektionslage in Präsenzform vor Ort stattfinden, gelten strikte Regeln. „Die Religionsausübung ist ein hohes Gut in Deutschland. Daher können Präsenzgottesdienste stattfinden – im Rahmen der in der Corona-Schutzverordnung festgelegten Regeln. Das werden die örtlichen Ordnungsämter kontrollieren“, betont der Landrat. Zu beachten sind der Mindestabstand von anderthalb Metern, das Tragen einer medizinischen Maske auch am Sitzplatz, ein Anmeldeverfahren und die Erfassung der Kontaktdaten, die Begrenzung der Teilnehmerzahl sowie der Verzicht auf gemeinsamen Gesang.

 

Kreisverwaltung bleibt über die Osterfeiertage im Einsatz

Um die aktuelle Corona-Lage auch über die Ostereiertage bewerkstelligen zu können, bleiben zahlreiche Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung täglich im Einsatz. So läuft der Betrieb des Impfzentrums des Kreises Herford von Karfreitag bis Ostermontag wie zu den üblichen Betriebszeiten weiter.

Auch das Kontaktpersonen-Management des Gesundheitsamtes bleibt über die Osterfeiertage im Einsatz. „Unsere Mitarbeiter*innen werden dort jeden Tag an den Telefonen sitzen und die gemeldeten Fälle nachverfolgen, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Leider wird es – insbesondere in den sozialen Medien -  teilweise so dargestellt, dass im Gesundheitsamt ab mittags der Stift fallen gelassen wird. Das stimmt natürlich nicht. Ich danke all unseren Mitarbeiter*innen, die jeden Tag – auch über die Osterfeiertage – hart daran arbeiten, die sehr dynamische Corona-Lage zu bewerkstelligen“, so Krisenstabsleiter Markus Altenhöner.

Auch das Bürgertelefon des Kreises (05221 131500) ist über die Osterfeiertage am Samstag (9 bis 14 Uhr) besetzt.