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Pressemitteilungen

18.06.2021

Corona Update Kreis Herford, 18.06. und der digitale Impfausweis

Keine neuen Fälle seit gestern – Inzidenz liegt bei 2,4 - Fragen und Antworten rund um den digitalen Impfausweis

Kreis Herford. Im Kreis Herford ist seit gestern erneut kein neuer Corona-Fall hinzugekommen. Insgesamt bleibt es weiterhin bei den 11.139 bestätigten und bekannten Infektionen. Davon gelten mittlerweile 10.925 als genesen. Derzeit gibt es kreisweit 31 aktuell bestätigte Fälle. Der Inzidenzwert liegt – laut RKI - bei 2,4.

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (14), Bünde (2), Löhne (6), Vlotho (3), Hiddenhausen (1) und Kirchlengern (5). In Rödinghausen, Enger und Spenge gibt es derzeit keinen aktuellen Corona-Fall.

Insgesamt gibt es im Kreis Herford 183 Todesfälle, wobei 162 an Corona und 21 mit Corona gestorben sind.

Situation in den Krankenhäusern

Derzeit werden 5 Patient*innen mit einer COVID-19-Infektion stationär in den Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt (insgesamt gibt es 2 Patient*innen mit Wohnsitz im Kreis Herford, die stationär behandelt werden). Hiervon werden 4 Patient*innen intensivmedizinisch betreut, 3 müssen zusätzlich beatmet werden. (Anm. Da in den Krankenhäusern des Kreises Herford Patient*innen aus unterschiedlichen Kreisen und Städten der Region behandelt werden, können mitunter die vom Kreis Herford gemeldeten stationären Patientenzahlen von denen der Krankenhäuser abweichen).

 

Der digitale Impfnachweis: Alle wichtigen Fragen und Antworten

 

Kreis Herford. Seit Mitte Juni gibt es die Möglichkeit, sich einen digitalen Impfnachweis ausstellen zu lassen. Er ist eine neue, zusätzliche Möglichkeit, um Corona-Impfungen zu dokumentieren. So kann jeder gegen Covid-19 Immunisierte seinen Impfstatus bequem und ohne den gelben Impfpass nachweisen – zum Beispiel in Restaurants oder bei Veranstaltungen. Informationen wie der Impfzeitpunkt oder der verwendete Impfstoff können auf dem Smartphone – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital abgespeichert werden. Die digitalen Impfnachweise sollen demnächst auch das Reisen innerhalb von Europa erleichtern.

 

Über die Möglichkeit des digitalen Nachweises freut sich auch Kreisdirektor und Krisenstabsleiter Markus Altenhöner: „Es war ungemein wichtig, eine möglichst einfache und praktikable Lösung für den Impfnachweis zu finden. Das ist in meinen Augen mit dem digitalen Impfpass gelungen. Der digitale Impfpass ist europaweit gültig und kann ganz einfach mit dem Smartphone mitgeführt werden. Er ist somit handlicher und praktischer als der bisher übliche gelbe Impfpass in Papierform. Natürlich behält aber auch dieser weiterhin seine Gültigkeit. Die Impfungen und der Impfausweis bedeuten gerade für die anstehende Ferienzeit mehr Freiheiten für die Bürgerinnen und Bürger und bringen uns der langersehnten Normalität einen weiteren großen Schritt näher.

 

Wo wird der digitale Impfnachweis ausgestellt und wie funktioniert er?

Der digitale Impfnachweis wird derzeit in Apotheken, zukünftig aber auch in Impfzentren oder Arztpraxen ausgestellt. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten aus einer Datenbank des Robert-Koch-Institutes wird ein QR-Code erstellt, den die Nutzer auf einem Papierausdruck mitbekommen. Bürgerinnen und Bürger sollten die ausgehändigten QR-Codes aufbewahren, um sie bei Bedarf erneut einscannen zu können (z.B. bei einem Handywechsel). 

 

Diese QR-Codes werden später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App eingescannt und können fortan genutzt werden. Das Impfzertifikat enthält nur Informationen zum Impfstatus, den Namen des Geimpften, das Geburtsdatum sowie Impfstoff, Impfdatum und Impfdosis. Die Apps speichern die Impfbescheinigung nur lokal auf dem Smartphone.

 

 

Wie wird der digitale Impfnachweis geprüft?

Für Dienstleister, die den Impfstatus überprüfen möchten, gibt es eine Prüf-App. Damit kann der Impfstatus ähnlich wie ein Barcode eines Flug- oder Bahntickets gescannt werden.

 

 

Kann ich nur mit dem digitalen Impfnachweis meine vollständige Impfung nachweisen?

Nein. Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis mit dem analogen Impfpass (für Reisen mit dem gelben internationalen Impfpass) möglich.

 

 

Ab wann ist der digitale Impfnachweis gültig?

Der digitale Impfnachweis ist erst ab dem 15. Tag nach der letzten notwendigen Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gültig.

 

 

Wer bekommt wie einen digitalen Impfnachweis?

 

ALLE Bürgerinnen und Bürger, die bereits zum zweiten Mal geimpft sind, können sich in einer beliebigen Apotheke ein Impfzertifikat (QR-Code) erstellen lassen. Dazu benötigen sie den Personalausweis und ihren Impfpass.

Ich habe bereits meine zweite Impfung im Impfzentrum in Enger erhalten oder erhalte sie in den nächsten 2 Wochen:

Sie bekommen ihr Impfzertifikat (QR-Code) per Post bis Anfang Juli nachversandt.

Ich wurde durch ein mobiles Team (z.B. in einer Pflegeeinrichtung) geimpft:

Sie können sich ihr Impfzertifikat (QR-Code) nach Vorlage von Personalausweis und Impfausweis in einer Apotheke erstellen lassen.

Ich bin als Personal in einem Krankenhaus geimpft worden:

Sie können sich ihr Impfzertifikat (QR-Code) nach Vorlage von Personalausweis und Impfausweis in einer Apotheke erstellen lassen. Weitere Möglichkeiten werden derzeit geprüft.

Ich habe im Juli meinen zweiten Impftermin im Impfzentrum in Enger:

Sie bekommen ihr Impfzertifikat (QR-Code) per Post zugeschickt.

Voraussichtlich ab den Sommerferien (5.7.2021) können im Impfzentrum direkt Impfzertifikate (QR-Codes) generiert werden.

Ich habe meinen zweiten Impftermin beim Hausarzt

Die KVWL rechnet damit, dass die Praxen die QR-Codes ab Mitte Juli flächendeckend generieren können. Welche und wie viele Arztpraxen diese Leistung künftig anbieten werden, ist unklar, da Ärzte die QR-Codes nicht generieren müssen, die Aufgabe ist freiwillig