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Pressemitteilungen

21.04.2021

Corona Update 21.04.: 66 neue Fälle - Inzidenzwert liegt bei 142,5 - Ein neuer Todesfall - Bürgertelefon bleibt wichtige Anlaufstelle für Fragen- Die wesentlichen Änderungen der CoronaTestQuarantäneVerordnung

Im Kreis Herford sind seit gestern 66 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Insgesamt sind 9.583 bestätigte Infektionen bekannt. Davon gelten 8.702 als genesen. Derzeit gibt es kreisweit 721 aktuell bestätigte Fälle. Der Inzidenzwert liegt bei 142,5.

Insgesamt haben sich seit Anfang Februar 1.582 Menschen, die ihren Wohnsitz im Kreis Herford haben, mit einer Mutationsvariante des Corona-Virus infiziert. Davon sind aktuell noch 568 Menschen infiziert. Bis auf drei Fälle der südafrikanischen Mutation und einen Fall der brasilianischen Mutation handelte es sich dabei um die britische Mutation.

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (233), Spenge (30), Bünde (146), Löhne (130), Vlotho (41), Enger (39), Rödinghausen (11), Hiddenhausen (63) und Kirchlengern (28).

Leider gibt es einen weiteren Todesfall zu vermelden. Dabei handelt es sich um einen 84-jährigen Mann aus Bünde. Im Kreis Herford gibt es insgesamt 160 Todesfälle, wobei 140 an Corona und 20 mit Corona gestorben sind.

Situation in den Krankenhäusern

Derzeit werden 35 Patient*innen mit einer COVID-19-Infektion stationär in den Krankenhäusern behandelt (davon 31 mit Wohnsitz im Kreis Herford). Hiervon werden 11 Patient*innen intensivmedizinisch betreut, 7 davon müssen beatmet werden. (Anm. Da in den Krankenhäusern des Kreises Herford Patient*innen aus unterschiedlichen Kreisen und Städten der Region behandelt werden, können mitunter die vom Kreis Herford gemeldeten stationären Patientenzahlen von denen der Krankenhäuser abweichen).

Situationen in den Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe

Derzeit gibt es in 10 Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe bestätigte Fälle. Insgesamt sind 8 Bewohner*innen und 15 Beschäftigte infiziert, die ihren Wohnsitz im Kreis Herford haben. 6 weitere Beschäftigte sind (ohne Infektion) in Quarantäne.

Situation an den Schulen und Kindertagesstätten im Kreis Herford

Insgesamt sind im Kreisgebiet 134 Schüler*innen und eine Lehrkraft infiziert. Die Infizierten verteilen sich auf 55 Schulen im Kreisgebiet.

In 18 von insgesamt 129 Kitas im Kreisgebiet sind bestätigte Corona-Fälle bekannt. Hierbei handelt es sich um Infektionen bei 17 Kindern und vier Infektionen beim Kita-Personal.

Zahl der Anrufe im Bürgertelefon enorm gestiegen

Die Zahl der Anrufe im Bürgertelefon nimmt derzeit wieder stark zu. So gingen in der vergangenen Woche dort über 2.600 Anrufe ein – in der Woche zuvor waren es 1800 Anrufe. Beherrschendes Thema in den Gesprächen sind nach wie vor die Terminvergabe für die Corona-Impfungen, Fragen zum Impfen und Reisebestimmungen allgemein und Fragen zu Quarantänemaßnahmen und die vielseitigen Probleme, die in diesem Zusammenhang aufgetreten.

Das Bürgertelefon ist eine Zentrale für Fragen und Anliegen jeglicher Art, die mit dem Corona-Virus und seinen Folgen zu tun hat. Das Bürgertelefon besteht seit März vergangenen Jahres, rund 57.000 Anrufe sind bislang unter der Nummer: 05221 – 13 15 00 eingegangen. In der Regel ist es montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr besetzt, je nach Lage auch am Wochenende. Über 60 Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung haben bislang für das Bürgertelefon gearbeitet, mittlerweile gibt es ein festes Team mit zehn Mitarbeitenden. Ein enormer Einsatz unterstreicht Landrat Jürgen Müller:

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Bürgertelefon leisten einen hervorragenden Job. Sie sind ein wichtiger Baustein in der Krisenbewältigung, denn sie sind es, die ganz nah an den Ängsten und Sorgen der Bürger*innen sind. Sie tragen dazu bei, dass wir während der Krise immer ein verlässlicher Ansprechpartner waren und immer noch sind und sie zeigen uns auch auf, welche Stellschrauben noch gedreht werden müssen, um die Lage im Kreis Herford für die Bürger*innen insgesamt übersichtlich zu halten und ein Gefühl der Sicherheit und Zuversicht zu vermitteln“.

Die wesentlichen Änderungen der CoronaTestQuarantäneVerordnung.  Sie gilt ab heute,  21.04.21 bis 19.05.2021

Arbeitgeber, die Beschäftigte in Hochinzidenzgebieten (wird vom RKI entsprechend ausgewiesen) einsetzen sind dazu verpflichtet, ein Testangebot anzubieten. Das Testangebot muss zweimal in der Woche unterbereitet werden. (s. § 4  Beschäftigtentestung)

Nach einem positiven Testergebnis endet die Quarantäne frühestens nach 14 Tagen (ab Testung). Dazu muss am letzten Tag der Quarantäne ein negativer PoC/PCR vorliegen (s. § 15 Quarantäne aufgrund eines positiven Testergebnisses).

Bei der Quarantäne für Haushaltsangehörige entfällt für Personen, die einen vollständigen Impfschutz haben und symptomlos sind die Quarantänepflicht. Ausnahmen gibt es in medizinischen Einrichtungen/stationären Pflegeeinrichtungen. Die betroffenen Haushaltsangehörigen müssen das Gesundheitsamt über den Quarantänebeginn, die vollständige Impfung, oder das Auftreten von Symptomen aktiv informieren (§ 16 Quarantäne für Haushaltsangehörige).

Die örtliche Ordnungsbehörde kann im Einzelfall, in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt, weitere Ausnahmen zulassen. Eine Ausnahme von der Quarantänepflicht kommt insbesondere dann in Betracht, wenn eine vollständige Absonderung innerhalb der häuslichen Gemeinschaft möglich ist (z.B. Abwesenheit der übrigen Haushaltsangehörigen), wenn die Person bereits an einer SARSCoV-2-Infektion erkrankt war und genesen ist oder wenn ein vollständiger COVID-19 Impfschutz besteht (s. § 18 Abweichende Anordnungen der zuständigen Behörden).