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Pressemitteilungen

15.02.2021

Corona Update 15.02.: 34 neue Fälle seit dem Wochenende - Inzidenzwert liegt bei 39,5 - Die wichtigsten Neuerung aus der aktuellen Corona-Schutzverordnung

Kreis Herford. Im Kreis Herford sind seit dem Wochenende 34 neue Corona-Fälle hinzugekommen. 6.662 Personen gelten als genesen. Derzeit gibt es kreisweit 282 aktuell bestätigte Fälle. Insgesamt sind 7.075 bestätigte Infektionen bekannt. Der Inzidenzwert liegt bei 39,5.

Im Kreisgebiet Herford sind derzeit fünf bestätigte Fälle der britischen Mutation bekannt. Die Infizierten und die ermittelten Kontaktpersonen sind in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt hat in den Einzelfällen die konkreten Maßnahmen festgelegt. Diese gehen auch über die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes hinaus, da die mutierten Viren als weitaus ansteckender gelten.

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (60), Spenge (11), Bünde (66), Löhne (34), Vlotho (16), Enger (22, Rödinghausen (25), Hiddenhausen (15) und Kirchlengern (33).

Im Kreis Herford gibt es insgesamt 131 Todesfälle, wobei 114 an Corona und 17 mit Corona gestorben sind.

Situation in den Krankenhäusern im Kreis Herford

Derzeit werden 30 Patient*innen mit einer COVID-19-Infektion (davon 28 aus dem Kreis Herford) stationär in den Krankenhäusern im Kreis Herford behandelt. Hiervon werden 7 Patient*innen intensivmedizinisch betreut, 7 davon sind beatmungspflichtig. (Anm. Da in den Krankenhäusern des Kreises Herford Patient*innen aus unterschiedlichen Kreisen und Städten der Region behandelt werden, können mitunter die vom Kreis Herford gemeldeten stationären Patientenzahlen von denen der Krankenhäuser abweichen).

Situationen in den Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe

Derzeit gibt es in 12 Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe bestätigte Fälle. Insgesamt sind 32 Bewohner*innen/Patient*innen und 10 Beschäftigte infiziert. 14 weitere Beschäftigte sind (ohne Infektion) in Quarantäne.

Situation an den Kindertagesstätten im Kreis Herford

In sieben von insgesamt 129 Kitas im Kreisgebiet sind bestätigte Corona-Fälle bekannt. Hierbei handelt es sich um Infektionen bei zehn Kindern und elf Infektionen beim Kita-Personal.

Die wichtigsten Neuerungen aus der aktuellen Corona-Schutzverordnung und der Quarantäneverordnung

Bis zunächst 21.02. gilt:

Die Maskenpflicht im Umfeld wurde angepasst, sie gilt nunmehr in einem Umfeld von 10 Metern um den Eingangsbereich von Einzelhandelsgeschäften.

Lehrkräfte und andere beruflich Tätige müssen eine medizinische Maske tragen. Diese Pflicht gilt nicht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann und die Raumbelegung bei maximal 10qm pro Person liegt. Beschränkt sich die Tätigkeit auf die Betreuung von Kindern und erfolgt eine regelmäßige Lüftung der Räume, kann die Maske bei Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern auch unabhängig von der Raumbelegung vorübergehend abgenommen werden.

Die Beschäftigten in Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen haben beim unmittelbaren Kontakt mit den zu betreuenden Personen eine Maske des Schutzniveaus FFP2 oder eines vergleichbaren Schutzniveaus (KN95/N95) zu tragen. 

 

 

Bis zunächst 12.03. gilt:

 

Coronatests müssen im Allgemeinen den Anforderungen des RKI entsprechen. PCR-Tests müssen von medizinisch-geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden. Corona-Schnelltests müssen von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen werden, der zur Vornahme eines Coronaschnelltests befugt ist und einen Testnachweis zu erteilen hat.

 

Positive Testergebnisse sind zu melden. Die Meldepflichten gelten auch für private Anbieter.    

 

Anordnungen der örtlichen Ordnungsbehörden und der Gesundheitsbehörden gehen der Verordnung vor, insbesondere dann, wenn ein Verdacht auf eine Infektion mit einer Virusmutation besteht.

 

Die Quarantäne endet frühestens nach zehn Tagen ab der Vornahme des ersten Erregernachweises.