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Pressemitteilungen

12.04.2021

Corona Update 12.04.: 107 neue Fälle über das Wochenende - Ältere Altersgruppen weniger betroffen

Im Kreis Herford sind über das Wochenende 107 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Insgesamt sind 9.108 bestätigte Infektionen bekannt. Davon 8.263 als genesen. Derzeit gibt es kreisweit 692 aktuell bestätigte Fälle.

Aufgrund von technischen Schwierigkeiten bei der Datenübermittlung sind beim Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG NRW) nicht alle Zahlen vom Wochenende angekommen. Deshalb unterscheiden sich die heutigen Zahlen des Kreises Herford von denen des LZG. Der Inzidenzwert wird morgen wieder bekanntgegeben.

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (193), Spenge (30), Bünde (122), Löhne (173), Vlotho (43), Enger (35), Rödinghausen (13), Hiddenhausen (53) und Kirchlengern (30).

Im Kreis Herford gibt es insgesamt 153 Todesfälle, wobei 133 an Corona und 20 mit Corona gestorben sind.

 

Ältere Altersgruppen immer weniger betroffen

Die Altersstruktur der Neu-Infektionen der letzten Woche zeigt auf, dass sich im Kreis Herford vermehrt jüngere Menschen mit dem Corona-Virus infizieren. So sind gut ein Drittel der Infizierten im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. 13 Prozent der Infizierten sind Kinder im Alter zwischen 0 und 10 Jahren.

Knapp ein Viertel der Infektionsfälle der letzten Woche sind auf Personen mittleren Alters, also auf Personen zwischen 41 und 60 Jahren zurückzuführen.

In den letzten Wochen ist der Anteil der über 60-Jährigen unter den Infizierten deutlich gesunken. Sie machen nur noch rund 8 Prozent der Fälle aus, bei den über 80-Jährigen sind es sogar weniger als 2 Prozent.

„Wir müssen beachten, dass die jüngeren Altersgruppen mehr persönlichen Kontakt untereinander haben als etwa Senioren. Das trägt auch dazu bei, dass wir nach wie vor hohe Zahlen haben. Dennoch sind wir sehr froh, dass insbesondere durch das Voranschreiten bei den Impfungen unsere älteren Mitmenschen nun besser geschützt sind“, so Landrat Jürgen Müller. „Wir hatten im März insgesamt 10 Todesfälle – das waren im Januar noch über 60. Trotzdem ist jeder einzelne Todesfall einer zu viel – und auch jüngere Menschen können sehr schwer erkranken“, so der Landrat, der betont:

„Wir haben die Anzahl der Neuinfektionen und den Inzidenzwert im Kreisgebiet kritisch im Blick und sind auch im Austausch mit der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern. Maßgeblich bleibt für uns die Gesamtentwicklung in OWL und die Situation in den Krankenhäuern und auf den Intensivstationen im Kreisgebiet. Dort ist die Lage derzeit stabil. Das freut mich, aber wir müssen weiter vorsichtig bleiben. Denn es gibt Regionen, da sieht es anders aus“.

 

Situation in den Krankenhäusern

Derzeit werden 31 Patient*innen mit einer COVID-19-Infektion stationär in den Krankenhäusern behandelt (davon 28 mit Wohnsitz im Kreis Herford). Hiervon werden 9 Patient*innen intensivmedizinisch betreut, 8 davon müssen beatmet werden. (Anm. Da in den Krankenhäusern des Kreises Herford Patient*innen aus unterschiedlichen Kreisen und Städten der Region behandelt werden, können mitunter die vom Kreis Herford gemeldeten stationären Patientenzahlen von denen der Krankenhäuser abweichen)

Situationen in den Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe

Derzeit gibt es in 11 Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe bestätigte Fälle. Insgesamt sind 3 Bewohner*innen/Patient*innen und 5 Beschäftigte infiziert. 8 weitere Beschäftigte sind (ohne Infektion) in Quarantäne.

Situation an den Schulen und Kindertagesstätten im Kreis Herford

Insgesamt sind im Kreisgebiet 105 Schüler*innen und drei Lehrkräfte infiziert. Die Infizierten verteilen sich auf 48 Schulen im Kreisgebiet.

In 15 von insgesamt 129 Kitas im Kreisgebiet sind bestätigte Corona-Fälle bekannt. Hierbei handelt es sich um Infektionen bei 17 Kindern und drei Infektionen beim Kita-Personal.