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Pressemitteilungen

11.06.2021

Bundeswehr verlässt nun auch das Impfzentrum - Großer Dank für die geleistete Arbeit

Kreis Herford. Seit Ende Oktober unterstützten insgesamtrund 80 verschiedene Soldat*innen den Kreis Herford bei der Bewältigung der Corona-Pandemie und leisteten damit einen enorm wichtigen Beitrag bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Ein Großteil unterstützte das Gesundheitsamt des Kreises im Kontaktpersonen-Management, sie wurden bereits in der vergangenen Woche verabschiedet. Heute (10.06.2021) endet auch der Einsatz der Soldat*innen im Impfzentrum in Enger.

Krisenstabsleiter Markus Altenhöner nahm den heutigen Tag zum Anlass, um gemeinsam mit Fregattenkapitän Willi Morschhäuser und dem ärztlichen Leiter des Impfzentrums Dr. Patrick Diekmann die letzten 11 Soldaten zu verabschieden, die nun das Impfzentrum und den Kreis Herford verlassen werden.

„Die Unterstützung der Bundeswehr war unglaublich wichtig für uns und die Menschen im Kreis Herford – gerade hier im Impfzentrum. Wir haben Hand in Hand gearbeitet und so manche schwierige Situation gemeinsam gemeistert. Vor allem der Start des Impfzentrums mit dem plötzlichen und heftigen Wintereinbruch bleibt mir ganz besonders in Erinnerung“, so Altenhöner, der sich bei den letzten 11 verbliebenen Soldaten für ihre Arbeit bedankt: „Für uns alle war der Aufbau und der Betrieb eines Impfzentrums Neuland. Dass wir unser gemeinsames Ziel, den Impfstart so gut und so schnell wie möglich zu meistern, gut erreichen konnten, ist dabei auch auf den engagierten Einsatz der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr zurückzuführen. Die erfolgreiche zivil-militärische Zusammenarbeit wurde auch von den vielen Besucherinnen und Besuchern des Impfzentrums sehr positiv wahrgengenommen. Dafür möchte ich mich im Namen der Kreisverwaltung und der Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises herzlich bedanken“.

Seit Ende Oktober 2020 half die Bundeswehr bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die Soldat*innen unterstützten das Kontaktpersonen-Management des Gesundheitsamtes, das Impfzentrum Kreis Herford in Enger und halfen im Februar 2021 auch bei den Schnelltestungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Im Gesundheitsamt waren es Soldat*innen des Aufklärungsbataillons 7 aus dem westfälischen Ahlen. Im Impfzentrum und bei den  Schnelltestungen halfen Einsatzkräfte des Panzerpionierbataillons 130 aus Minden. Insgesamt unterstütztenfast 80 verschiedene Soldat*innen den Kreis Herford bei der Bewältigung der Corona-Lage.

 

Fregattenkapitän Willi Morschhäuser, Leiter des Kreisverbindungskommandos Herford und Beauftragter der Bundeswehr für zivil-militärische Zusammenarbeit, bedankte sich für den Einsatz der Soldat*innen und lobte auch den Kreis Herford für die gute Teamarbeit: „Es war die erste zivil-militärische Zusammenarbeit in einem Einsatz zwischen Bundeswehr und der Kreisverwaltung Herford und sie hat hervorragend funktioniert. Alle Akteure verdienen dafür Respekt und Anerkennung. Die Soldat*innen haben Seite an Seite mit den vielen zivilen Mitarbeiter*innen einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Pandemie geleistet. Die Kreisverwaltung hat die richtigen Entscheidungen getroffen, um die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Bundeswehr Ihren Einsatz im Kreis Herford mit ruhigem Gewissen beenden kann.“