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Pressemitteilungen

31.05.2021

Bundeswehr verlässt das Kreis-Gesundheitsamt - Großer Dank für die geleistete Arbeit

Seit Ende Oktober unterstützten insgesamtrund 50 verschiedene Soldat*innen das Kontaktpersonen-Management des Kreises und leisteten damit einen enorm wichtigen Beitrag bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Am heutigen Montag (31.05.2021) läuft das Engagement der Bundeswehr beim Kreis-Gesundheitsamt aus. Die Unterstützung im Impfzentrum des Kreises bleibt weiterhin bestehen.

Landrat Jürgen Müller und Kreisgesundheitsdezernent Norbert Burmann nahmen den heutigen Tag zum Anlass, um gemeinsam mit Fregattenkapitän Willi Morschhäuser und Hauptmann Ben Siegmund die letzten 8 Soldaten zu verabschieden, die das Gesundheitsamt und den Kreis Herford verlassen werden.

„Die Unterstützung der Bundeswehr in dieser so herausfordernden Zeit ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Es ist das erste Mal, dass der Kreis mit der Bundeswehr zivil-militärisch zusammenarbeitet. Das zeigt, wie außergewöhnlich die Situation in den letzten Monaten für alle Beteiligten war und vor welche großen Anstrengungen uns die Corona-Lage gestellt hat“, so Landrat Jürgen Müller.

„Die tatkräftige Unterstützung der Bundeswehr war vom ersten Tag an besonders wertvoll und hat einen großen Anteil daran, dass sich das Infektionsgeschehen im Kreis Herford mittlerweile so positiv entwickelt hat. Ich möchte jeder einzelnen Soldatin und jedem einzelnen Soldaten für die geleistete Arbeit im Namen der Kreisverwaltung und der Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises herzlich danken“.

Da schließt sich auch Dezernent Norbert Burmann an: „Die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr hat über den gesamten Zeitraum des Einsatzes im Kreis-Gesundheitsamt sehr gut funktioniert. Für uns war der Einsatz der Bundeswehr  - der nach den vielen Hilfeleistungsanträgen immer wieder verlängert wurde - eine große Hilfe. Und ich bin mir sicher, dass es den Soldat*innen bei uns auch gefallen hat“, so Burmann, der mit Blick auf die personelle Situation im Kontaktpersonen-Management zufrieden ist. „Wir haben kontinuierlich neue Mitarbeiter*innen eingestellt. Wir haben auch nach dem Abschied der Bundeswehr rund 60 Personen im Einsatz, die sich tagtäglich mit den Aufgaben des Kontaktpersonen-Managements beschäftigen“.

Die Bundeswehr leistet weiterhin personelle Unterstützung im Impfzentrum des Kreises. Dort sind nun noch 11 Soldaten im Einsatz. Dieser ist bis zum 10. Juni 2021 geplant. Dann wird auch dort die Bundeswehr ihren Einsatz im Kreisgebiet beenden.

Seit Ende Oktober 2020 hilft die Bundeswehr bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die Soldat*innen unterstützten das Kontaktpersonen-Management des Gesundheitsamtes, das Impfzentrum Kreis Herford in Enger und halfen im Februar 2021 auch bei den Schnelltestungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Im Gesundheitsamt waren es Soldat*innen des Aufklärungsbataillons 7 aus dem westfälischen Ahlen. Im Impfzentrum sowie den Schnelltestungen sind bzw. waren Einsatzkräfte des Panzerpionierbataillons 130 aus Minden aktiv. Insgesamt unterstütztenfast 80 verschiedene Soldat*innen den Kreis Herford bei der Bewältigung der Corona-Lage.

Fregattenkapitän Morschhäuser, Leiter des Kreisverbindungskommandos Herford, bedankte sich für den Einsatz der Soldat*innen und lobte auch den Kreis Herford für die gute Zusammenarbeit: „Die Organisation vor Ort hat sehr gut funktioniert. Die Motivation und die Einsatzbereitschaft der Truppe war von Anfang an sehr hoch. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Kreisverwaltung optimale Rahmenbedingungen geschaffen hat.“ Morschhäuser ergänzt: „Im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen gegen die Pandemie hat die Bundeswehr ihren Teil dazu beigetragen und den Kreis Herford aktiv unterstützt. Wir gehen mit der Gewissheit aus dem Einsatz, dass gemeinsam Großartiges geleistet wurde.“