Seiteninhalt

Pressemitteilungen

03.12.2020

Aufbau eines Impfzentrums im Kreisausschuss beschlossen

Nun ist es offiziell: Der Kreisausschuss hat gestern (02.12.2020) den Aufbau eines Corona-Impfzentrums in Enger einstimmig beschlossen. Die Kreisverwaltung wird damit beauftragt, die Einrichtung und den Betrieb des Impfzentrums und gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) den Einsatz von mobilen Impfteams zu planen und zu organisieren. Dazu soll der Kreis die entsprechenden Aufträge erteilen. Hierzu gehören u.a. Anträge zur Änderung der Mietfläche, Bau- und Umbaumaßnahmen oder die Bereitstellung von personellen Ressourcen.

Der Kreis Herford plant im engen Austausch mit der KV. Die KV stellt das medizinische Fachpersonal, der Kreis Herford ist zuständig für die Planung, den Betrieb und die Logistik. Die Kosten für die Einrichtung des Impfzentrums übernehmen der Bund und das Land. Diese fallen beispielsweise für Personal, Logistik und Infrastruktur an. Der Betrieb könnte bereits Mitte des Monats starten.

Das im Kreis Herford geplante Impfzentrum wird auf dem ehemaligen Gelände des Küchenherstellers Alno beziehungsweise dessen Tochter Wellmann in Enger eingerichtet. Das Gelände liegt an der Grenze zwischen Enger und Hiddenhausen und somit relativ zentral im Kreisgebiet. Es verfügt über eine gute Verkehrsanbindung, bietet ausreichend Parkplätze und erfüllt darüber hinaus die räumlichen Anforderungen vom Land, um Größe und Strukturen je nach mengenmäßiger Verfügbarkeit eines Impfstoffes und Interesse an einer Impfung anpassen zu können.

Rückwirkend zum 1. Dezember 2020 bis zunächst zum 30.06.2021 werden 2.700 Quadratmeter des Objekts in Enger vom Kreis Herford angemietet – es kann bis auf 6.000 Quadratmeter erweitert werden, eine Option auf Mietverlängerung besteht. Geplant sind 6 Impfstraßen. Diese können, wie per Erlass vom Land gefordert, erweitert werden, so dass dort 1.000 bis 1.700 Menschen täglich geimpft werden können.

Für die Verimpfung der Impfstoffe gibt es bundesweit einheitliche Planungen. Die Verimpfung soll dabei insbesondere über Impfzentren erfolgen. Die Impfungen vulnerabler Personengruppen in stationären Einrichtungen (z.B. Pflegeeinrichtungen und Altersheime) sollen ergänzend durch mobile Teams erfolgen.