Seiteninhalt

Pressemitteilungen

02.09.2020

Änderung der Corona-Verordnungen zum 01.09.2020: Die wichtigsten Neuerungen

Zum 01.09. wurden Veränderungen in den Corona-Verordnungen vorgenommen. Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

 

Umgang mit Veranstaltungen

Bei Veranstaltungen mit mehr als 500 teilnehmenden Personen muss der Infektionsschutz nicht nur während der Veranstaltung, sondern zusätzlich während der  An- und Abreise gewährleistet sein. Die Veranstalter müssen den örtlichen Behörden ein entsprechendes Hygienekonzept vorlegen. (gilt ab dem 12.09.2020)

Veranstaltungen mit mehr als 1000 teilnehmenden Personen können von den Kommunen grundsätzlich nur genehmigt werden, wenn das Gesundheitsministerium zustimmt.  (gilt ab dem 12.09.2020). Zudem darf der Veranstaltungsort unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln nur zu einem Drittel ausgelastet werden. Das bedeutet, dass unter normalen Bedingungen dreimal so viele Personen untergebracht werden könnten. Die Veranstalter müssen den örtlichen Behörden ein entsprechendes Hygienekonzept vorlegen.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31.12.2020 generell untersagt. Ob es sich um eine “Großveranstaltung“ handelt, hängt nicht von der Personenzahl, sondern von der Infektionsgefahr ab. Diese ist beispielsweise bei geselligen Anlässen wie Schützenfesten, Straßenfesten oder Musikfestivals besonders gegeben.

Bußgeld für Verstoß gegen die Maskenpflicht

Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht stellt unmittelbar eine Ordnungswidrigkeit dar und wird mit einem Bußgeld von 50 Euro geahndet. Aufgrund der deutlich größeren Infektionsgefahren in Bussen und Bahnen wird dort ein Bußgeld in Höhe von 150 € erhoben. Die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung besteht derzeit u.a. im öffentlichen Personennahverkehr, in Geschäften sowie in Restaurants. Zudem gilt in den Wahllokalen am 13. September eine Maskenpflicht.

 

Änderungen im Bereich Schule

Nach wie vor müssen die Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude und auf dem gesamten Schulgelände eine Maske tragen. Die Maskenpflicht für das Sitzen auf einem festen Sitzplatz im Klassenraum wird jedoch aufgehoben. Die festen Sitzordnungen in den Klassenräumen bleiben bestehen.

 

Regelungen für die Einreise aus Risikogebieten

Grundsätzlich müssen sich alle Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, für 14 Tage in die häusliche Isolierung begeben. Diese konnte bislang nur mit einer Bescheinigung des Gesundheitsamtes verlassen werden, nachdem diesem ein negatives Testergebnis vorgelegt wurde. Hier gibt es nun eine Änderung: Man ist bereits dann aus der häuslichen Absonderung entlassen, wenn das negative Testergebnis beim Gesundheitsamt des Kreises Herford eingegangen ist. Eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes ist nicht mehr nötig. Das Testergebnis muss jedoch geltenden Anforderungen entsprechen.

Wenn Unsicherheiten dahingehend bestehen sollten, ob das Testergebnis den geltenden Anforderungen genügt, sollte eine Prüfung durch das Gesundheitsamt des Kreises Herford abgewartet werden.  Die geltenden Anforderungen an ein Testergebnis sind:

  • Es muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.
  • Es muss sich auf eine molekularische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit Coronavirus (SARS-CoV-2) stützen.
  • Die Testung darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein. Maßgeblich für die 48 Stunden-Frist ist der Zeitpunkt der Feststellung des Testergebnisses.
  • Das Testergebnis muss in Papier- oder digitaler Form vorliegen.