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Pressemitteilungen

30.04.2021

Kreis verabschiedet 5 Soldat*innen

Bundeswehr unterstützt weiterhin den Kreis in der Pandemie

Kreis Herford. Kreisgesundheitsdezernent Norbert Burmann verabschiedete heute (30.04.2021) gemeinsam mit Hauptmann Ben-Fabian Siegmund 5 Soldat*innen, die das Gesundheitsamt tatkräftig unterstützt haben und nun den Kreis Herford verlassen werden. Damit sind im Kreisgebiet in der Pandemiebekämpfung, d.h. im Kontaktpersonen-Management im Gesundheitsamt sowie als personelle Unterstützung im Impfzentrum des Kreises, nun noch insgesamt 30 Soldat*innen aktiv.

 

Seit Ende Oktober 2020 helfen Soldat*innen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die Soldat*innen der Bundeswehr unterstützen das Kontaktpersonen-Management des Gesundheitsamtes, das Impfzentrum Kreis Herford in Enger und halfen auch bei den Schnelltestungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Im Gesundheitsamt sind es Soldat*innen des Aufklärungsbataillons 7 aus dem westfälischen Ahlen. Im Impfzentrum sind Einsatzkräfte des Panzerpionierbataillons 130 aus Minden aktiv. Der Einsatz ist – geregelt über sogenannte Hilfeleistungsanträge – zunächst bis Mitte Mai 2021 geplant.

 

„Wir sind sehr dankbar für die sehr wichtige und tatkräftige Unterstützung der Bundeswehr. Dadurch ist es uns wesentlich besser gelungen, das Infektionsgeschehen im Kreis Herford in den Griff zu bekommen. Das Kontaktpersonen-Management ist einer der wichtigsten Bausteine für die Beherrschung der Pandemie-Lage“, erklärt Kreisdezernent Norbert Burmann und ergänzt: „Es ist das erste Mal, dass der Kreis Herford zivil-militärisch mit der Bundeswehr zusammenarbeitet. Sie hat uns unterstützt, weil wir Ihre Hilfe dringend benötigt haben. Dafür möchte ich mich im Namen der Kreisverwaltung und der Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises herzlich bedanken“.

 

Die Reduzierung um 5 Soldat*innen seitens der Bundeswehr ist für das Gesundheitsamt gut zu bewerkstelligen, da es sich personell weiter verstärkt hat. „Wir stocken schon seit vielen Monaten die Zahl unserer Mitarbeitenden immer wieder auf, um die Corona-Lage zu bewältigen. Gleichwohl sind die Soldat*innen für die Kontaktpersonen-Nachverfolgung weiterhin von sehr großem Wert“, betont Burmann.

 

Hauptmann Siegmund, Vertreter des Kreisverbindungskommandos Herford, bedankte sich für den Einsatz der Soldat*innen und lobte auch den Kreis Herford für die gute Zusammenarbeit: „Die Corona-Pandemie verlangt von uns allen nach wie vor eine gesamtgesellschaftliche Kraftanstrengung. Und das schon seit vielen Monaten. Wir als Bundeswehr leisten dabei in mehreren Handlungsfeldern unseren Beitrag und unterstützen dabei gerne, u.a. das Gesundheitsamt des Kreises. Die sehr hohen Fallzahlen machen uns Tag für Tag bewusst, wie wichtig es ist, dass wir Seite an Seite mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes unser Bestes tun, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen“.

 

 

Info:

Ein sogenannter Hilfeleistungsantrag wird von der Kreisverwaltung mit Unterstützung des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr formuliert und an die Bezirksregierung Detmold geschickt. Diese lässt den Antrag unter Beteiligung des Innenministeriums sowie des MAGS dem Landeskommando NW der Bundeswehr zukommen. Über die Bewilligung oder Ablehnung entscheidet dann final das Kommando für Territoriale Aufgaben in Berlin.