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Pressemitteilungen

07.05.2021

Kreis Herford ruft auf, Zweitimpftermine im Impfzentrum einzuhalten

Kreis Herford. Laut Information des Bundesgesundheitsministers Spahn über die Medien kann der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung mit AstraZeneca auf bis zu vier Wochen verkürzt werden. Bisher war die Zweitimpfung erst nach 12 Wochen vorgesehen.

In diesem Zusammenhang appelliert der Kreis Herford dennoch, zunächst die bereits gebuchten Zweitimpftermine im Impfzentrum einzuhalten bis nähere und gesicherte Informationen vorliegen. Markus Altenhöner, Krisenstabsleiter des Kreises:

„Bei uns sind die Telefone im Impfzentrum und beim Bürgertelefon heiß gelaufen. Gleiches wurde mir aus den Arztpraxen berichtet. Wir werden wiederholt über die Mitteilungen in den Medien überrascht und sind nicht sprachfähig, weil das Land die Impfdurchführung organisiert.

Wir warten gerade auf eine Mitteilung des Ministeriums wie es nun wieder weitergehen soll und werden dann berichten. Wichtig ist, dass wir die reibungslose Organisation im Impfzentrum beibehalten und die Arztpraxen letztendlich auch nicht überrollt werden. Ich verstehe, dass viele schnell ein zweites Mal geimpft werden wollen, weil damit besondere Privilegien verbunden sind, so z.B. entfällt unter bestimmten Voraussetzungen die Testpflicht. Wichtig ist aber auch, gemeinsam den Weg aus der Pandemie zu schaffen und einen bestmöglichen Impfschutz zu erhalten.“   

Der Kreis Herford und die Arztpraxen warten auf die endgültige Entscheidung des MAGS. Die Regelung der Intervalle zwischen der Erst- und Zweitimpfung sind noch nicht abgestimmt. Auch nicht was passiert, wenn die Zweittermine bereits in den Abläufen eingeplant sind.

Derzeit hat das Land vorgegeben, dass die Zweitimpfung nach 12 Wochen durchzuführen ist. Laut Informationen des RKI und der Ständigen Impfkommission (STIKO) sei der bestmögliche Schutz bei der Zweitimpfung nach 9 – 12 Wochen gegeben.