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Pressemitteilungen

16.07.2021

Hospizplanungen gehen in die nächste Phase

 

Gebäude erworben – Konkrete Bauplanung beginnt

 

Kreis Herford. Die Planung für das erste stationäre Hospiz im Kreis Herford geht in die nächste Phase. Das Grundstück und das Haus für das zukünftige Hospiz sind gekauft, die Bauvoranfrage ist positiv entschieden, nun werden die Planungs- und Ingenieursleistungen ausgeschrieben und das Bauantragsverfahren beginnt. Parallel arbeiten Kreis und Klinikum Herford an einer Übergangslösung für die psychiatrische Tagesklinik, die noch im Gebäude untergebracht ist.

Aktuell gehen der Kreis und der zukünftige Träger davon aus, dass das Hospiz frühestens 2024 in Betrieb geht. Das umfangreiche Planungsverfahren und pandemiebedingte Einschränkungen haben die Planungen beeinträchtigt, aber auch gestärkt, erklärt Landrat Jürgen Müller. 

 

„Die Planung dieses Hospizes ist eine ganz besondere Aufgabe. Wir schaffen einen Ort, an dem Menschen in Frieden und mit Zuversicht Abschieden nehmen werden. Die Herausforderungen für dieses Projekt spiegeln sich in der sehr engen und konstruktiven Zusammenarbeit wieder - uns allen sind die Vision und die Tragweite dieses Hauses sehr bewusst. Wir planen mit Ruhe, Weitsicht und der nötigen Geduld und sind stolz, ein solch wichtiges Projekt begleiten zu dürfen.“       

 

Das Diakonische Werk im Kirchenkreis Vlotho e.V. und der evangelische Kirchenkreis Herford sind die Träger des ersten Hospizes im Kreis Herford. Eine Tochtergesellschaft als gemeinsame gGmbH ist gegründet. Die Stiftung „Zukunft im Wittekindskreis“ unterstützt das Hospiz durch Bereitstellung des Gebäudes. Ein eigenes Spendenkonto für die Hospizarbeit der Stiftung „Zukunft im Wittekindskreis“ ist eingerichtet.

 

Das Gebäude Unter den Linden in Herford bietet für ein Hospiz ideale Bedingungen. Das Haus ist zentral gelegen und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und hat durch die Nähe zum angrenzenden Aawiesenpark einen besonderen Charme. Das Gebäude soll denkmalschonend erweitert werden und wird dann auf eine Gesamtfläche von 1200 Quadratmetern vergrößert. 10 Zimmer sollen zur Verfügung stehen, zusätzlich wird es Schlafmöglichkeiten für Angehörige geben sowie Seminar- und Trauerräume, auch einen Raum der Stille zur Besinnung für Angehörige und Bedienstete. Mehrere Terrassenbereiche sind geplant, ein barrierefreier Ausbau soll ermöglichen, dass nahezu alle Bereiche im Haus auch im Pflegebett erreichbar sind.

Nach den derzeitigen Planungen sollen vor allem im Neubau durch Glaselemente lichtdurchflutete Räume entstehen. Auch der Innenbereich im Altbau soll durch großzügige und flexible Raumteilelemente hell und einladend wirken.  

 

Zusatzinfos:

  • Spendenkonto für die Hospizarbeit der Stiftung „Zukunft im Wittekindskreis“ Sparkasse Herford IBAN: DE83 4945 0120 0000 0275 24 mit dem Verwendungszweck „Zustiftung Hospizstiftung“ oder „Spende Hospizstiftung“
  • Der Träger hat einen Internetauftritt für das zukünftige Hospiz erstellt: https://herforder-hospiz.de/ - Ansprechpartnerin hierzu ist Frau Thöne (hospizdienst@diakonie-vlotho.de).

 

Ansprechpartnerinnen für die Hospizplanungen:

Diakonisches Werk im Kirchenkreis Vlotho Anne-Meike Thöne (Tel.:05731/25 23 63 ,

E-Mail.: hospizdienst@diakonie-vlotho.de

Kreis Herford: Ella Nitsche: Tel.: 05221/13 13-25, E-Mail: e.nitsche@kreis-herford.de