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Pressemitteilungen

20.07.2021

Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und NRW: Geld- statt Sachspenden

Das Tiefdruckgebiet Bernd hat in Teilen Deutschlands für katastrophenartige Überschwemmungen mit Starkregen und Unwetter gesorgt. Besonders betroffen von dem Hochwasser sind die Eifel und der Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz, aber auch das in NRW liegende Oberbergische Land mit den Städten Wuppertal und Hagen.

Auch aus dem Kreis Herford gab es Unterstützung: Mehr als 60 Feuerwehrkräfte haben im besonders betroffenen Märkischen Kreis gegen die Wassermassen angekämpft. Infolge der Katastrophe starben in Deutschland insgesamt mehr als 150 Menschen. Viele werden noch vermisst. Die Aufräumarbeiten dauern nach wie vor an.

Sowohl den Kreis Herford als auch die Städte und Gemeinden im Kreis haben in den vergangenen Tagen viele Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern erreicht, wie man die Menschen in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten unterstützen kann. Die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und Kreisdirektor Markus Altenhöner haben sich daraufhin zum Thema ausgetauscht:

„Wir sind sehr gerührt von der großen Welle der Hilfsbereitschaft, die wir von den Bürgerinnen und Bürgern unseres Kreises wahrnehmen. Denn viele Menschen haben in den betroffenen Gebieten ihr Leben verloren, viele Menschen stehen ohne Obdach da. Wir haben uns als Kreis an die Bezirksregierung und die Krisenstäbe vor Ort gewandt und uns darüber informiert, was wir tun können. Von dort wurde uns die Bitte zugetragen, von Sachspenden abzusehen und stattdessen Geld zu spenden“, erklärt Kreisdirektor Markus Altenhöner. Das hat folgenden Grund:

„Sachspenden können vor Ort kaum noch verarbeitet und gelagert werden. Wer helfen möchte, tut das am besten mit Geldspenden. Aus diesem Grund haben wir als Kreis mit den Städten und Gemeinden auch keine eigene Aktion gestartet, um etwa Sachspenden in die Krisengebiete zu befördern. Stattdessen möchten wir die dringende Bitte der Krisenstäbe vor Ort weiter tragen, Geld zu spenden, um die Menschen, die zum Teil alles verloren haben, zu unterstützen“, so Altenhöner.

 

 

Eine Auswahl an Spende-Möglichkeiten gibt es hier:

 

„Aktion Deutschland Hilft“

 

Das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen nimmt unter folgendem Konto Spenden entgegen:

 

Stichwort „Hochwasser Deutschland“, IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)

 

Weitere Infos: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/

 

Diakonie Deutschland und Diakonie Katastrophenhilfe:

 

Die Organisationen rufen zu Spenden für die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf:

 

Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL, IBAN: DE79 3506 0190 1014 1550 20 , Stichwort: „Hochwasser-Hilfe“

 

Hier weitere Informationen: http://www.diakonie-rwl.de/hochwasser-hilfe

 

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK):

 

Das Deutsche Rote Kreuz sammelt Spenden unter diesem Konto:

 

IBAN: DE63370205000005023307, BIC: BFSWDE33XXX, Stichwort: Hochwasser

 

https://www.drk-eu.de/jetzt-spenden.html/

 

Spendenkonto der Johanniter:

 

Bank für Sozialwirtschaft

 

IBAN: DE57370205000004315218

 

BIC: BFSWDE33XXX

 

STICHWORT: HOCHWASSER

 

Malteser Hilfsdienst e. V.:

 

IBAN: DE10 3706 0120 1201 2000 12

 

BIC: GENODED 1PA7

 

Online-Spenden: https://www.malteser.de/spenden-helfen/online-spenden.html