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Pressemitteilungen

22.07.2021

Hochwasser-Katastrophe im Westen Deutschlands: Ein Dank an fast 200 Einsatzkräfte aus dem Kreis Herford

Das Tiefdruckgebiet Bernd hat im Westen Deutschlands – insbesondere im gesamten Rhein- und Oberbergischen Land - für katastrophenartige Überschwemmungen mit Starkregen und Unwetter gesorgt.

Besonders betroffen war zudem der Märkische Kreis. Hier waren knapp 200 Einsatzkräfte aus dem Kreis Herford im Einsatz – darunter Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sowie der freiwilligen Feuerwehren. Letztere stellten mit über 130 Helfern die größte Anzahl an Einsatzkräften vor Ort. Von Mittwochabend bis in den Freitag hinein kämpften sie vor Ort gegen die Wassermassen.

Kreisdirektor Markus Altenhöner bedankt sich bei allen Frauen und Männern, die dann, als ihre Hilfe am Meisten benötigt wurde, vor Ort den Katastrophenschutz mit herausragendem Einsatz unterstützt haben: „Ich habe mich bereits in einem persönlichen Schreiben bei unseren Einsatzkräften bedankt, möchte das aber auch noch einmal öffentlich bekräftigen. Denn sie haben mit ihrem Einsatz nicht nur die Feuerwehren und Hilfsorganisationen vor Ort unterstützt, sondern auch direkt den betroffenen Menschen geholfen und Schlimmeres verhindert“, so Markus Altenhöner, der weiter ausführt:

„Man muss besonders hervorheben: Unsere Einsatzkräfte – sei es von den Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk oder auch dem Deutschen Roten Kreuz – sind zum großen Teil ehrenamtlich tätig. Sie waren tagsüber noch in ihrem üblichen Job tätig und haben dann im Anschluss 24 Stunden am Stück – und somit auch nachts – gegen die Wassermassen vor Ort angekämpft. Wir dürfen nicht vergessen, dass sie während des Einsatzes ihr Leben riskiert haben. Wir sind heilfroh, dass alle Helfer*innen aus unserem Kreis wieder gesund zu Hause angekommen sind. Doch es gab auch Einsatzkräfte aus anderen Regionen, die ihr Leben verloren haben“, so Altenhöner, der froh und stolz darauf ist, „dass wir bei uns im Kreis über solch engagierte Personen verfügen, die sofort bereit sind, weit über die Kreisgrenzen hinaus anderen Menschen zu helfen“.

Kreisbrandmeister Bernd Kröger war Zeuge der schlimmen Zerstörungen in den betroffenen Gebieten: „Viele Menschen haben von jetzt auf gleich durch den sinnflutartigen Starkregen und das dadurch entstandene Hochwasser alles verloren. Wir haben schlimme Bilder gesehen, die wir nicht wieder vergessen werden. Straßen sind verschwunden, Häuser verwüstet, Berghänge weggebrochen. Und noch immer werden Menschen vermisst“, so Kröger. „Das war ein außergewöhnlicher Einsatz, der allen Feuerwehrkräften ganz viel abverlangt hat. All die, die vor Ort mit angepackt haben, verdienen großen und Dank und großen Respekt“.