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Pressemitteilungen

08.02.2024

Glasfaserausbau: Upgrade beim »Weiße-Flecken-Förderprogramm«

Seit Dezember 2020 findet im Kreis Herford der geförderte Glasfaserausbau zur Anbindung von unterversorgten 6.500 Haushalten, 950 Unternehmen und 60 Schulen im Rahmen des „Weiße-Flecken-Fördergramms“ statt.

Für dieses Förderprogramm hat der Bund nun die Möglichkeit eines Upgrades für sogenannte „homes-passed Adressen“ geschaffen, die direkt an den bisherigen Ausbautrassen liegen und bei denen sich bei der Anbindung noch Synergieeffekte zum gegenwärtigen Ausbau erzielen lassen.

Für ein solches Upgrade kommen zudem nur Adressen in Frage, die auch in den kommenden Jahren von keinem Telekommunikationsunternehmen eigenwirtschaftlich angeschlossen werden und die weniger als 100 MBit/s im Download zur Verfügung haben.

Insgesamt konnten in den Städten Herford und Löhne sowie in den Gemeinden Kirchlengern und Hiddenhausen auf diese Weise noch nachträglich über 250 Adressen in die Förderkulisse integriert werden.

Für die Anbindung dieser Adressen hat der Kreis nun von Bund und Land Förderbescheide von jeweils rund einer Million Euro erhalten. Nach der Vertragsunterzeichnung werden die entsprechenden Bürgerinnen und Bürger über die Aufnahme in die Förderkulisse informiert.

Für den Hausanschluss müssen die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer dann einen Vertrag mit dem entsprechenden Telekommunikationsunternehmen, in diesem Fall mit der Deutschen Glasfaser, abschließen. Auch bei diesen Adressen ist der Hausanschluss Bestandteil der Förderung und wird nach entsprechendem Vertragsschluss kostenneutral realisiert.

Bei allen Fragen rund um den Hausanschluss ist die Deutsche Glasfaser der Ansprechpartner.

Info

Im Kreis Herford gibt es natürlich noch einige Unternehmen und Haushalte, die im Rahmen des „Weiße-Flecken-Fördergramms“ noch nicht an das Glasfasernetz angeschlossen werden konnten.

Für die Anbindung dieser Unternehmen und Haushalte hat der Bund im März 2023 ein weiteres Förderprogramm auf den Weg gebracht – das sogenannte „Graue-Flecken-Förderprogramm“. Förderfähig sind in diesem Verfahren Adressen, die bei einer Datenübertragungsrate von unter 200 Mbit/s symmetrisch bzw. 500 Mbit/s im Download liegen.

Für die Anbindung dieser Adressen in den Städten Bünde und Löhne sowie in den Gemeinden Hiddenhausen, Rödinghausen und Kirchlengern hat der Kreis vor einigen Wochen vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr einen Förderbescheid in Höhe von rund 20 Millionen Euro erhalten.