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Pressemitteilungen

08.06.2021

Fördermittel für bezahlbaren Wohnraum im Kreis Herford

Kreis Herford. Der soziale Mietwohnungsbau, der Eigenheimbau und die energetische Modernisierung werden im Kreis Herford im Jahr 2021 weiter mit Landesmitteln gefördert. Auch die Schaffung von Wohnraum für Auszubildende, Studierende sowie  für Menschen mit Behinderungen kann von entsprechenden Fördergeldern profitieren. Die Förderung kann In jeder Kommune des Kreises in Anspruch genommen werden. Sie erfolgt durch die Gewährung zinsgünstiger Darlehen durch die NRW.BANK.

 

Mietwohnungsbau:

Die Erhöhung der Fördersumme im Mietwohnungsbau auf 2.180€/m² bietet Investoren eine gute Finanzierungsperspektive. Gleichzeitig profitieren Mieter*innen, da die Miete in den Förderobjekten 5,90€/m² nicht übersteigen darf. Bei einer Belegungsbindung - also der Verpflichtung, die Wohnung für 20, 25 oder 30 Jahre an Personen mit Wohnberechtigungsschein zu vermieten - muss ein Teil des Darlehns nicht zurückgezahlt werden. Es wird ein sogenannter Tilgungsnachlass von 15 bis 20 Prozent gewährt.

Tilgungsnachlässe auf sogenannte Zusatzdarlehen betragen ab diesem Jahr einheitlich 50 Prozent. Zusatzdarlehen können bei der Schaffung eines besonderen Wohnumfeldes, etwa durch barrierefreie Mobilitätsangebote oder den Einbau zusätzlicher barrierefreier Elemente wie einer elektrischen Tür, beantragt werden.

 

Eigenheimbau:

Auch beim Eigenheimbau wurde die Fördersumme je nach Kostenkategorie bzw. Kostenniveau der jeweiligen Stadt oder Gemeinde erhöht. Anspruchsberechtigt sind Personen, deren Einkommen eine gewisse Einkommensgrenze nicht übersteigt. Zudem ist beim Eigenheimbau ein Tilgungsnachlass von 7,5 Prozent für Familien mit mindestens einem Kind oder einer schwerbehinderten Person im Haushalt möglich. 17.500€ Familienbonus gibt es für jedes weitere Kind sowie für jede Person mit einer Schwerbehinderung.

Zusatzdarlehen können ebenfalls beantragt werden - beispielsweise für standortbedingt Mehrkosten oder das Bauen mit Holz. Sie werden ebenfalls mit einem Tilgungsnachlass von 50 Prozent bezuschusst.

 

Bestandsmodernisierung:

Im Bereich der Bestandsmodernisierung – sowohl im Mietwohnungsbau als auch im Eigenheimbereich – werden die gesamten anerkannten Bau- und Baunebenkosten pro Wohneinheit bis zu einer Summe von 120.000 € finanziert. Ergänzend gibt es auch hier Tilgungsnachlässe.

 

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Kreises Herford unter https://www.kreis-herford.de/wohnungsbauförderung, bei den aufgeführten Ansprechpartnern oder direkt bei der NRW.Bank: 0251 917410, info@nrwbank.de.

 

Eigenheimförderung

Michael Prüßmeier; Telefon: 05221 13-2500, m.pruessmeier@kreis-herford.de,

Förderung des Mietwohnungsbaus

Michael Petring; Telefon: 05221 13-2502, m.petring@kreis-herford.de,

Technische Prüfungen bei der Wohnungsförderung

Sabine Felten; Telefon 05221 13-2419, s.felten@kreis-herford.de

Wohnberechtigungsscheine, Zinsbescheinigungen

Maja Büsching; Telefon: 05221 13-2501, m.buesching@kreis-herford.de