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Pressemitteilungen

18.01.2023

Ein großer Schritt Richtung Wasserstoff und Energiewende: Kreis Herford und Gemeinde Kalletal werden in Förderprogramm des Bundes aufgenommen

Die Themen Wasserstoff und Energiewende kommen im Kreis Herford immer weiter voran: Denn die Bemühungen des Kreises werden jetzt von höchster Stelle anerkannt und gefördert. So wurde das zusammen mit der Gemeinde Kalletal initiierte Projekt „Sektorale Dekarbonisierungsoption mit Wirkungspotential im URBANLAND OWL“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in den bundesweiten Förderwettbewerb „Zukunft Region“ aufgenommen. Damit fließen nun 180.000 Euro in das gemeinsame Projekt.

Aus Sicht des Kreises gibt es einen erheblichen Benefit: Im Kreisgebiet kann Wasserstoff verwendet werden, der im Kalletal hergestellt und anschließend hierhin transferiert wird.

Grundlage des gemeinsamen Projektes sind die bereits seit vielen Jahren bestehenden Bemühungen der Gemeinde Kalletal - am Beispiel der Unternehmen des Gewerbegebietes Echternhagen – die „Energiesektoren“ Strom, Wärme und Verkehr zu verbinden. Diese sogenannte „Sektorkopplung“ spielt eine tragende Rolle, um die Energiewende durch den Einsatz kohlenstoffarmer Energiequellen wie Wasserstoff voranzutreiben.

Durch den sukzessiven Ausbau der regenerativen Energieproduktion gilt das Kalletal in der Region als Netto-Exporteur von Strom. Im Rahmen des gemeinsamen Projektes soll jetzt die nötige Infrastruktur aufgebaut werden, um diesen Strom in Wasserstoff umzuwandeln und ihn anschließend zu verteilen und auch im Kreis Herford zu verwerten.

Ziel ist eine über die Kreisgrenzen hinausgehende Energiekette: Von der Abnahme der Wasserstoff-Energie aus dem Kalletal, über eine „regenerative Wasserstofftankstelle“ im Gewerbegebiet bis hin zur Lieferung an den Kreis Herford als Energie-Verwerter.