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Pressemitteilungen

14.01.2022

Corona Update Kreis Herford, 14.01.: 220 neue Fälle seit gestern - Inzidenzwert bei 435,4 - Ausbruchsgeschehen in der ZUE - Regelungen zum Impfstatus nach Impfung mit Johnson&Johnson

Im Kreis Herford sind seit gestern 220 neue Fälle hinzugekommen. Aktuell sind 1.768 Personen infiziert. Insgesamt sind kreisweit bislang 22.222 infizierte Personen bekannt. Davon gelten 20.224 Personen als genesen. Der Inzidenzwert liegt bei 435,4.

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Bünde (330), Herford (552), Hiddenhausen (124), Löhne (286), Rödinghausen (56), Kirchlengern (119), Spenge (59), Enger (100) und Vlotho (142).

Aktuell gibt es 175 neue Omikron-Fälle. Die Zahl aller bislang registrierten Omikron-Fälle liegt somit bei 846.

Insgesamt gibt es im Kreis Herford 236 Todesfälle, von denen 212 an Corona und 24 mit Covid verstorben sind.

Situation in den Krankenhäusern

Derzeit werden 26 Patientinnen und Patienten mit einer COVID-19-Infektion stationär in den Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt, davon werden acht Personen intensivmedizinisch behandelt, fünf davon sind beatmungspflichtig. Insgesamt befinden sich derzeit 40 Corona-Patienten mit Wohnsitz im Kreis Herford in stationärer Behandlung, teilweise allerdings in Krankenhäusern außerhalb des Kreisgebietes.

(Anm. Da in den Krankenhäusern des Kreises Herford Patient*innen aus unterschiedlichen Kreisen und Städten der Region behandelt werden, können mitunter die vom Kreis Herford gemeldeten stationären Patientenzahlen von denen der Krankenhäuser abweichen.)

Ausbruchsgeschehen in der ZUE

In der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Herford ist es zu einem Ausbruchsgeschehen gekommen. Nachdem vom Kreis-Gesundheitsamt eine Massentestung aller 560 Personen angeordnet wurde – darunter sowohl Geflüchtete als auch Mitarbeitende – sind bislang 37 Infektionen bekannt. Darunter sind auch fünf Omikron-Fälle. Da aber noch nicht alle Ergebnisse aus der Reihentestung vorliegen, muss mit einem weiteren Anstieg bei der Zahl der infizierten Personen gerechnet werden.

Es wurde ein Aufnahme- bzw. Zuweisungsstopp angeordnet. Über das weitere Vorgehen berät sich der Kreis Herford heute mit der Bezirksregierung Detmold.

Regelungen zum Impfstatus nach Impfung mit Johnson&Johnson

Nach Landesregelungen gelten Personen, die zuvor mit Johnson&Johnson einmalig geimpft wurden, nach einer Auffrischungsimpfung  mit BioNTech oder Moderna und damit nach insgesamt nur zwei Impfungen als „geboostert“

Mit der neuen Corona-Schutzverordnung gilt seit dem 13.01. für manche Bereiche die 2G-plus-Regel. Das bedeutet: Zusätzlich zur vollständigen Immunisierung ist grundsätzlich ein negativer Testnachweis oder – wenn der jeweilige Verantwortliche dies anbietet – eine beaufsichtigte Testung vor Ort erforderlich.

Die Regel betrifft die gemeinsame Sportausübung in Innenräumen, den Besuch von Hallenbädern und Wellness-Bereichen, die Gastronomie, Musik, Feiern und Sexuelle Dienstleistungen.

Von der besagten Testpflicht ausgenommen sind Personen, die als vollständig geimpft gelten und zusätzlich entweder eine Auffrischungsimpfung (eine sogenannte „Boosterimpfung) erhalten haben oder in den vergangenen drei Monaten eine Infektionen durchlebt haben.

Bei allen bisher in Deutschland verwendeten Impfstoffen gelten diejenigen Personen als „vollständig geimpft“, die zweimal geimpft worden sind. Mit der dritten Impfung – der Auffrischungsimpfung – gelten diese Personen als „geboostert“ und sind somit von der Testpflicht befreit.

Bei einer Impfung mit Johnson&Johnson reichte für den Status „vollständig geimpft“ bereits eine Impfung aus. Mit der nun folgenden zweiten Impfung – der Auffrischungsimpfung – gelten diese Personen als „geboostert“ und sind somit von der Testpflicht befreit.