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Pressemitteilungen

14.10.2020

Corona-Update 14.10.: 8 neue Fälle - Inzidenzwert sinkt weiter auf 29

Seit gestern sind acht neue Corona-Infektionen im Kreis Herford dazu gekommen. Die Zahl der Genesenen steigt von 642 auf 649. Kreisweit gibt es nun 96 aktuell bestätigte Fälle. Insgesamt sind im Kreisgebiet 753 bestätigte Infektionen bekannt. Die Covid-19 Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner (Inzidenzwert) betragen für den Kreis Herford 29. Der Inzidenzwert ist somit im Vergleich zu gestern von 32 auf 29 gesunken.

„Wir freuen uns, dass der kritische Inzidenzwert im Kreis Herford derzeit gerade abnimmt – aber ich betone einmal mehr: Es handelt sich nur um eine Momentaufnahme. Weiterhin ist es wichtig, dass wir uns den Regeln entsprechend verhalten und achtsam bleiben“, fasst Krisenstabsleiter Markus Altenhöner zusammen und betont: „Wie setzen weiterhin auf die Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet, denn sie sind Multiplikator, wenn sie freundlich und bedacht auf Regelverstöße hinweisen – im Freundes- und Bekanntenkreis aber auch im öffentlichen Umfeld. Zivilcourage stärkt uns gesellschaftlich letztendlich mehr als Kontrollen und Strafen.“   

Zu den aktuellen Fällen:

Bei den neuen Fällen handelt es sich überwiegend um Kontaktpersonen bereits Infizierter sowie um Reiserückehrende.

Im Kreis Herford gibt es insgesamt acht Todesfälle, wobei 6 (laut Totenschein) an Corona verstorben sind und 2 mit Corona. Derzeit befinden sich 4 Personen in stationärer Behandlung.

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (52), Spenge (3), Bünde (6), Löhne (13), Vlotho (9), Enger (7), Rödinghausen (1), Hiddenhausen (2) und Kirchlengern (3).

Ein Inzidenzwert von 35 gilt als erste kritische Vorstufe – ab einem Inzidenzwert von 50 müssen weitere Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Weil landesweit die Corona-Infektionen und die Inzidenzwerte steigen, gelten nun – wie bereits gestern vermeldet - zusätzliche Schutzmaßnahmen in NRW. Dazu hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales eine weitere Anpassung verfasst.

Wegen der aktuellen Infektionslage gibt es auf Landesebene eine grundsätzliche Reduzierung der Teilnehmerzahl bei Festen. Unabhängig vom Inzidenzwert sind bei Festen aus herausragendem Anlass außerhalb von Wohnungen nicht mehr als 50 Personen zulässig. Bei einem Inzidenzwert von 50 reduziert sich die Personenzahl auf 25. Ausgenommen davon sind Feiern, die noch vor dem 10.10.2020 beim Ordnungsamt der jeweiligen Kommune angezeigt wurden und noch im Oktober 2020 stattfinden. Dort ist eine Höchstzahl von 150 Personen erlaubt – sofern die 7-Tages-Inzidenz am Veranstaltungsort nicht über 35 liegt.

Weiterhin gilt:

Sobald eine 7-Tages-Inzidenz von 35 in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt überschritten ist, gelten neue Schutzmaßnahmen:

  • Eine Mund-Nase-Bedeckung muss bei Veranstaltungen, Konzerten oder Aufführungen, sowie von Zuschauern bei Sportveranstaltungen auch an Sitz- und Stehplätzen getragen werden.
  • Generell gilt das Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen. Ausgenommen davon sind Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz sowie Veranstaltungen die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge dienen.

 

Sobald eine 7-Tages-Inzidenz von 50 in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt überschritten ist, gelten folgende Schutzmaßnahmen:

  • Reduzierung der Gruppengröße von 10 auf 5 Personen im öffentlichen Raum
  • Eine Mund-Nase-Bedeckung muss bei Konzerten oder Aufführungen, bei Veranstaltungen sowie von Zuschauern bei Sportveranstaltungen auch an Sitz- und Stehplätzen getragen werden.
  • Generelles Verbot von Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 500 Personen im Außenbereich und 250 Personen in geschlossenen Räumen. Die zulässige Teilnehmerzahl wird auf 20% der normalen Kapazität des Veranstaltungsortes begrenzt. Beides trifft auch zu, auf Versammlungen die nach dem Versammlungsgesetz definiert sind sowie für Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge dienen.
  • Die Öffnungszeiten gastronomischer Einrichtungen müssen reduziert werden und es sind zeitlich entsprechende Verkaufsverbote für alkoholische Getränke festzulegen

 

Kommunen oder Kreise können im Einzelfall weitere Schutzmaßnahmen ergreifen, sofern sie aus Gründen des Infektionsschutzes erforderlich sind.