Seiteninhalt

Pressemitteilungen

16.05.2018

10 Jahre Regionale Schulberatung des Kreises Herford

Kreis Herford. Die Regionale Schulberatung des Kreises Herford wird dieses Jahr 10 Jahre alt.
Eine schulpsychologische Beratung gab es zwar bis 2002 zunächst als kommunales Angebot. 2008 dann, also vor 10 Jahren, vereinbarten das Land NRW und der Kreis Herford die Unterstützung der Schulen durch Beratung und Schulpsychologie als gemeinsame Aufgabe anzupacken.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regionalen Schulberatung (kurz RSB) sind sowohl in den Beratungen als auch in Sonderaufgaben unterwegs. So werden die Schulen im Kreis Herford in Notfällen und schulischen Krisen unterstützt, Beratungslehrkräfte qualifiziert und der Umgang mit sozialen Medien thematisiert. Prävention und die Stärkung des sozialen Klimas in den Schulen sind dabei wichtige Aufgaben. Themen wie der Umgang mit Gewalt und Demütigung oder Cybermobbing werden in Einzelfällen und in Fortbildungen mit den Lehrkräften bearbeitet.

Dazu betont die Dezernentin der Bezirksregierung, Frau Rita Berens, die für die Schulberatungen in Ostwestfalen verantwortlich ist: „Die Regionale Schulberatung im Kreis Herford ist ein weiterer Beweis für eine gelingende Zusammenarbeit beider Seiten.“ Viele Aufgaben seien in den letzten Jahren angepackt worden. So gibt es in den Schulen Teams, die bei der Bewältigung von schulischen Krisen aktiv werden. Sie werden von der RSB qualifiziert und bei ihrer Arbeit aktiv unterstützt. Neben den vielfältigen Bedarfen, die in Schulen auftreten, war es besonders der Amoklauf in Emsdetten, der dazu führte, dass die damalige Schulministerin auf die kommunalen Träger zuging und einen Vertrag über die Schaffung einer Regionalen Schulberatung einbrachte. Dabei sollte die Krisenintervention ein wichtiger Baustein der Schulberatung sein. Zuvor hatte es einige Jahrzehnte im Kreis Herford eine schulpsychologische Beratung gegeben, die allein vom Kreis getragen wurde.

Norbert Burmann, zuständiger Dezernent des Kreises, ergänzt, dass er die Entwicklung der RSB die Jahre über immer wieder verfolgen konnte. Bei der Gründung war er der verantwortliche Amtsleiter. Dabei wurden und werden die Aufgabe stets weiterentwickelt. Schon vor Jahren wurden neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern unterstützt, oder Förderkonzepte entwickelt wie etwa, um Rechnen zu lernen.
Rita Berens und Norbert Burmann sind sich einig, dass die Zusammenarbeit zwischen Land und kommunaler Seite ein Erfolg ist. Die weitere Einbindung in die Bildungsregion wird an den Entwicklungen zur digitalen Bildung und den Konsequenzen für den Lese- und Rechtschreiberwerb künftige Themenschwerpunkte setzen. Die angepackten Aufgaben müssen zur Sicherung der Nachhaltigkeit weitergeführt werden.