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Pressedienst





Schnelles Internet im Kreis Herford - der Bund hat die Förderung zugesagt | 21. 07. 2017


Kreis Herford. Der Antrag ist Ende Februar gestellt worden – per Post kam die gute Nachricht gestern im Kreishaus an. Der Bund fördert den Infrastrukturausbau eines schnelleren Internets im Kreis Herford und wird vermutlich mehrere Millionen Euro dafür zur Verfügung stellen. Die exakte Fördersumme wird erst bei der Übergabe des Förderbescheides mitgeteilt. Mitte August findet der Termin in Berlin beim Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur statt.

„Ich freue mich sehr über die Nachricht aus Berlin. Die unterversorgten Bereiche im Kreis Herford können ausgebaut werden, das ist für die Bürgerinnen und Bürger wichtig aber natürlich auch für Geschäftsleute und Unternehmen ein wichtiger und notwendiger Faktor für die Wirtschaftsentwicklung“, erklärt Landrat Jürgen Müller. Noch sei allerdings Geduld nötig, denn bis die leistungsfähige Datenautobahn angeschlossen sei, werde es noch einige Zeit dauern, denn für den Ausbau muss auch eine europaweite Ausschreibung durchgeführt werden und die sei zeitintensiv.

Der Kreis Herford hatte Ende Februar 2017 einen Antrag für alle neun Städte und Gemeinden für den Ausbau der sogenannten „weißen Flecken“ gestellt. Das sind die Bereiche, die derzeit noch mit unter 30 MBit/s versorgt werden. Sie sollen künftig mindestens 50 MBit/s empfangen können. In den unterversorgten Gewerbegebieten soll sogar Glasfaser verlegt werden.

Der Bund und auch das Land NRW fördern Infrastrukturausbauten in den Bereichen, in denen es für die Telekommunikationsanbieter unwirtschaftlich erscheint, eigenwirtschaftlich tätig zu werden. Grundsätzlich ist der Telekommunikationsmarkt ein privatwirtschaftlicher Markt – keine öffentliche Aufgabe. Dort wo aber „Marktversagen“ herrscht, kann nun gefördert ein Ausbau vorangetrieben werden.

Das Förderungsverfahren und die Ausbauverhandlungen koordiniert Birgit Rehberg vom Büro der Verwaltungsleitung.


 
 
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