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Pressedienst





Austausch über Gesundheitsversorgung im Kreisgebiet | 19. 07. 2017


Austausch im Kreishaus: Landrat Jürgen Müller und die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Angela Lück.

Kreis Herford. Die Gesundheitsversorgung ist ein großes bundesweites politisches Thema – und natürlich ist das längst auch im Kreis Herford angekommen. Beim Austausch zwischen Landrat Jürgen Müller und der SPD-Landtagsabgeordneten Angela Lück war die Liste der gesundheitlichen Themen entsprechend lang.

Dazu gehört die erfreuliche Bilanz der ersten Monate Medizinstudium am Klinikum. Seit Oktober 2016 werden über 60 Medizinstudierende in Herford und in Minden ausgebildet.
„Die Bilanz der ersten Monate ist durchweg positiv – seitens der Studierenden aber auch auf seitens der Kliniken. Die Ausbildung in einer nicht-großstädtisch geprägten Region erhöht die Chancen darauf, dass die Medizinerinnen und Mediziner sich vor Ort niederlassen. Das käme dem Kreis zu Gute, beispielsweise bei dem großen Thema Hausärztemangel“, freut sich Landrat Jürgen Müller. Er und Angela Lück sehen auch die Planungen um eine medizinische Fakultät in OWL in diesem Zusammenhang als Chance.

Positiv sehen beide außerdem die gerade in den letzten Tagen gebildete Kooperation zwischen dem Klinikum Herford und dem Bünder Lukas Krankenhaus.

„Die Kooperation ist eine Qualitätsgarantie für die Zukunft. Sie erzielt viele Synergieeffekte und kommt den Patientinnen und Patienten entgegen, aber natürlich auch dem Personal“, lobt Angela Lück und bedankt sich bei Landrat Müller für die gelungene Moderation und Unterstützung bei den Kooperationsgespräche zwischen den Vertretern der Krankenhäuser.

Mit Skepsis betrachtet Landrat Müller das neue auf Bundesebene abgestimmte Pflegeberufsgesetz. Es sieht eine generalisierte Ausbildung für die Kinder-, Alten- und Krankenpflege vor. Noch sei nicht absehbar, was das für die Ausbildung an den Pflegeschulen bedeutet und wie das den Kreis Herford betrifft.
„Die Finanzierung muss gesichert sein und es dürfen keine höheren Kosten auf die Kommunen zukommen“, sind sich Landrat Müller Angela Lück einig.