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Leistungen zum Lebensunterhalt

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Seit dem 1. Januar 2003 gibt es diese neue Sozialleistung: Die bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei geminderter Erwerbsfähigkeit. Sie ist eine eigenständige Sozialleistung.

Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie weitergehende Informationen finden Sie unter der Rubrik Was erledige ich wo?

 

Hilfe zum Lebensunterhalt

Sozialhilfe ist ein vom Grundgesetz garantierter Rechtsanspruch auf ausreichende Hilfe zum Lebensunterhalt. Jeder, der kein oder kein ausreichendes Einkommen hat und der nicht über Vermögen verfügt, hat Anspruch auf Sozialhilfe, um ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Sozialhilfe beziehen kann, wer aus eigener Kraft oder besonderen Umständen  - oder auch in akuten Notlagen - nicht mehr in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt selbst zu sicherzustellen. Hierzu wird unter anderem ein zu geringes Einkommen oder Rente, Arbeitslosigkeit oder Krankheit gezählt.

Die Ursachen der Hilfsbedürftigkeit sind unerheblich.

Wer den Lebensunterhalt für sich und seine Familie nicht aus eigenen Einkommen und/oder Vermögen bestreiten kann, hat Anspruch auf Unterstützung, entweder vom Jobcenter Herford oder vom Amt für Soziale Leistungen.

Die Leistungen des Jobcenters Herford sind im Sozialgesetzbuch, zweites Buch geregelt.

Die Leistungen für den Lebensunterhalt bemessen sich nach Regelsätzen. Die Kosten für die Wohnung, Miete und Heizung werden im angemessenen Umfang berücksichtigt. Ferner werden für bestimmte Lebenssituationen Mehrbedarfszuschläge gewährt. Auch die Beiträge für die (gesetzliche) Kranken- und Pflegeversicherung können gegebenenfalls berücksichtigt werden. In bestimmten Fällen können einmalige Beihilfen gewährt werden, beispielsweise  wenn zum ersten Mal eine eigene Wohnung bezogen wird.
Für die Entgegennahme von Anträgen auf Sozialhilfe, aber auch für die persönliche Beratung sind grundsätzlich die Sozialämter in den Städten und Gemeinden zuständig.

Ihre jeweiligen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Ihrem Sozialamt vor Ort finden Sie unter der Rubrik Was erledige ich wo? 

 

Unterstützungsangebote für psychisch erkrankte, junge Erwachsene

Das Beratungs- und Unterstützungsangebot richtet sich hauptsächlich an junge Erwachsene bis etwa zum 35. Lebensjahr, die aufgrund psychischer oder anderer Probleme im Moment nicht erwerbsfähig sind.

Voraussetzung ist, dass die Betroffenen aufgrund einer ärztlich attestierten Erkrankung erwerbsgemindert sind und Sie Grundsicherungsleistungen des Sozialamtes erhalten. Wir möchten den betreffenden Personen helfen, die eigene Lebenslage zu festigen und schrittweise zurück in die Arbeitswelt zu begleiten.

So halten wir beispielsweise regelmäßigen Kontakt über die Außenstellen der Sozialämter aller Städte und Gemeinden des Kreises Herford zu den Betroffenen. Wir stellen Kontakte zu Beratungseinrichtungen wie zum Beispiel der Drogen -, Schuldner- oder Frauenberatungsstelle oder dem Sozialberatungsdienst her. Wir helfen verordnete Therapien durchzustehen, nach passenden Beschäftigungsmöglichkeiten und Praktikumsplätzen zu suchen, unterstützen bei Bewerbungen, und vieles andere mehr.

 

Petra Klatt
Soziale Leistungen - Menschen mit Behinderung
Fallmanagement SGB XII
Hansastraße 33
32049 Herford


 

Unterhaltssicherung

Änderung der Zuständigkeit in der Unterhaltssicherung

Mit Wirkung vom 01.11.2015 tritt das neue Unterhaltssicherungsgesetz (USG) in Kraft.

Ab diesem Zeitpunkt ist das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) Ihr Ansprechpartner für alle Fragen zur Unterhaltssicherung für Reservistendienst Leistende und für Freiwilligen Wehrdienst Leistende. Die USG-Anträge werden zentral in Düsseldorf bearbeitet.

Weitergehende Informationen wie Kontaktdaten, Zeitpunkt der Erreichbarkeit und Antragsformulare finden Sie auf der Internetseite www.bundeswehr.de.

Ihre Anträge auf Gewährung von USG-Leistungen für den Reservistendienst und freiwilligen Wehrdienst richten Sie bitte ab 01.11.2015 ausschließlich an das

Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
Referat I 2.3.7
Postfach 30 10 54
40410 Düsseldorf

 

Carola Strathmeier
Soziale Leistungen - Grundsicherung, Elterngeld und zentrale Aufgaben
Ordnungswidrigkeiten Pflegeversicherung, Personalratsmitglied
Amtshausstraße 3
32051 Herford

 

Widerspruch

Wenn Sie mit einer Entscheidung des Sozialamtes - sei es das Sozialamt des Kreises Herford oder das einer zum Kreis Herford gehörenden Stadt oder Gemeinde - nicht einverstanden sind, können Sie dagegen Widerspruch erheben.

Beachten Sie bitte, dass der Widerspruch innerhalb von einem Monat nach der Entscheidung eingelegt werden muss.

Sie können den Widerspruch persönlich oder schriftlich erheben. Sie können sich dabei direkt an den Kreis Herford wenden oder aber den Widerspruch auch bei Ihrem Sozialamt vor Ort einlegen. Die letzte Möglichkeit wird meistens die bessere Wahl sein, da Sie bei dieser Gelegenheit Ihre Einwände noch einmal direkt mit der Sachbearbeiterin oder dem Sachbearbeiter besprechen können.
Viele Unstimmigkeiten lassen sich so auch ohne ein formelles Widerspruchsverfahren klären.

 

Ernst-Friedrich Sundermeyer
Soziale Leistungen - Grundsicherung, Elterngeld und zentrale Aufgaben
Widerspruchs- und Klageverfahren, Sozialausschuss
Amtshausstraße 3
32051 Herford

 

Weitergehende Angebote anderer Behörden
 
 
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