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Betreuung von Erwachsenen (gesetzliche Betreuung)

Betreuung stellt eine Hilfe für psychisch, seelisch, körperliche oder geistig behinderte Erwachsene dar, die ihre Angelegenheiten nicht mehr allein regeln können.
Externer Link: Betreuungsrecht  Broschüre
Heute wird fäschlicherweise auch oft noch von Vormundschaft oder Entmündigung gesprochen. Aus der sogenannten Entmündigung wurde die Betreuung und damit wurden die Rechte der Betroffenen gestärkt.
Die Betreuten können heute viele Entscheidungen, entsprechend ihrer Krankheitsbilder, selbst fällen und werden im Betreuungsverfahren beteiligt.

Das Amtsgericht bestellt für die betroffene Person einen Betreuer oder eine Betreuerin. Diese bestellte Person (Betreuer) handelt nun, in einem vom Gericht genau festgelegten Umfang (Aufgabenkreis), als wäre sie der betreute Mensch selbst. Dabei müssen die Wünsche des Betreuten beachtet werden, soweit dies möglich und zu seinem Wohl ist. 

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der
Broschüre: Betreuungsrecht über Betreuungsrecht und Vorsorgevollmacht, herausgegeben vom Justizminiseriums des Landes NRW. 

 

Amtsgerichte im Kreis Herford

Die Zuständigkeiten der Amtsgerichte für verschiedene Wohnorte im Kreis Herford sind klar geregelt.
So werden Anträge auf Betreuung oder eine Anregung eines Betreuungsverfahrens beim zuständigen Amtsgericht gestellt.
Hierbei ist der Wohnort des Betroffenen, Betreuungsbedürftigen entscheidend.
Wichtig bei Antragstellung ist,

  • zum Betreuungsantrag auch eine
  • ärztliche Bescheingung des Hausarztes, über den gesundheitlichen Grund des Betreuungsantrages, beizulegen.

Denn ohne eine psychische, seelische, körperliche oder geistig Behinderung und einen entsprechenden Regelungsbedarf (Aufgaben, die der Betroffene nicht mehr selbst erledigen kann), wird das Amtsgericht keine Betreuung einrichten.

 

So ist das Amtsgericht Herford für den gewöhnlichen Aufenthalt von Betroffenen in den Orten:

  • Herford,
  • Hiddenhausen,
  • Enger und
  • Spenge  zuständig.

 

Das Amtsgerichts Bünde ist für Klienten, die in den Wohnorten:

  • Bünde,
  • Kirchlengern und 
  • Rödinghausen wohnen, zuständig. 

 

Betroffene, die in

 

Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfahren

 

Betreungsstellen im Kreis Herford

Es gibt zwei Betreuungsstellen im Kreis Herford mit klarer Zuständigkeit.

Ist ein Antrag beim Amtsgericht eingegangen so bekommt die Betreuungsstelle im Regelfall vom Amtsgericht den Auftrag einen Sozialbericht anzufertigen.
Die Betreuungsstelle nimmt dann Kontakt zum Betroffenen oder seinen Angehörigen auf, um einen Hausbesuch zu vereinbaren. Dem Amtsgericht dient der Sozialbericht und ein eventuell notwendiges, ärztliches Sachverständigengutachten zur Entscheidungsfindung. Die Richterin/der Richter wird dann entscheiden, ob die Voraussetzungen für eine Betreuerbestellung gegeben sind.

Die Betreuungsstelle ist auch als Ansprechpartner für Betroffene, Betreuer und Richter zu sehen. Wann immer es Probleme in der Kommunikation zwischen den, am Betreuungsverfahren beteiligten Personen gibt, vermittelt die Betreuungsstelle und findet Lösungen.

 

Betreuungsstelle Stadt Herford

Die Betreuungsstelle der Stadt Herford ist ausschließlich für den Stadtbereich von Herford zuständig - Betroffene, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Stadt Herford haben, wenden sich dann an:

  • Frau Wiese (05221 189416) oder 
  • Frau Anklam (05221 189674) 

 

Betreuungsstelle Kreis Herford

Die Betreuungsstelle des Kreises Herford ist für den Kreis Herford, außer dem Stadtbereich Herford, zuständig.

Betroffene, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in: 

  • Bünde  haben, wenden Sich bitte an Frau Wagner,
  • Enger, Rödinghausen, Hiddenhausen haben, berät Frau Quisbrok,
  • Kirchlengern, Spenge und Löhne (S-Z) haben, berät Frau Tielke,
  • Vlotho und Löhne (A-R) haben, werden von Herrn Beuthner beraten.

 

Betreuungsvereine im Kreis Herford

Weitergehende Links zu diesem Thema

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