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Corona-Update und Pressemitteilungen

Hier finden Sie die aktuellen Corona-Zahlen (Infizierte, Genesene, Verstorbene, Inzidenzwert, usw.) für den Kreis Herford. Außerdem finden Sie die Links zu den aktuellsten Pressemeldungen zum Thema.

Corona Update Kreis Herford, 17.01.: 366 neue Fälle bis Sonntag – Inzidenzwert bei 439,8 -  drei neue Todesfälle - Ausbruchsgeschehen in der ZUE – Regelungen zum Impfstatus nach Impfung mit Johnson&Johnson

Im Kreis Herford sind bis Sonntag 366 neue Fälle hinzugekommen. Aktuell sind 1.861 Personen infiziert. Insgesamt sind kreisweit bislang 22.594 infizierte Personen bekannt. Davon gelten 20.494 Personen als genesen. Der Inzidenzwert liegt bei 439,8.

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Bünde (335), Herford (579), Hiddenhausen (128), Löhne (314), Rödinghausen (58), Kirchlengern (126), Spenge (54), Enger (114) und Vlotho (153).

Zudem gibt es drei neue Todesfälle. Dabei handelt es sich um einen 84-jährigen Mann und eine 81-jährige Frau aus Kirchlengern sowie um einen 81-jährigen Mann aus Vlotho. Insgesamt gibt es im Kreis Herford 239 Todesfälle, von denen 215 an Corona und 24 mit Covid verstorben sind.

Ausbruchsgeschehen in der ZUE

In der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Herford ist es zu einem Ausbruchsgeschehen gekommen. Nachdem vom Kreis-Gesundheitsamt eine Massentestung aller 560 Personen angeordnet wurde – darunter sowohl Geflüchtete als auch Mitarbeitende – sind bislang 39 Infektionen bekannt – darunter drei Mitarbeitende und 36 Geflüchtete. Bei den Infektionen handelt es sich hauptsächlich um die Omikron-Variante. Es sind noch nicht alle Ergebnisse aus der Reihentestung vollständig ausgewertet, sodass noch zusätzliche Fälle dazukommen könnten.

Es wurde seitens des Kreis-Gesundheitsamtes zunächst bis zum 20. Januar ein Aufnahme- bzw. Zuweisungsstopp angeordnet. Dann wird die Lage erneut bewertet und in Abstimmung mit der Bezirksregierung Detmold über das weitere Vorgehen entschieden. Mit dortiger Stelle befindet sich der Kreis tagtäglich im Austausch.

In der Unterbringung sind getrennte Bereiche für Infizierte und Kontaktpersonen eingerichtet worden, um ein weiteres Ausbreiten des Virus zu unterbinden.

Corona-Regeln: Das gilt jetzt im Kreis Herford

2G-plus-Regel, Impfstatus „geboostert“, Quarantäne-Bestimmungen, weitere Corona-Regeln

2G-plus-Regel:

Wo und für wen gilt die 2G-plus-Regel?

Mit der neuen Corona-Schutzverordnung gilt seit dem 13.01. für manche Bereiche die 2G-plus-Regel. Das bedeutet: Zusätzlich zur vollständigen Immunisierung ist grundsätzlich ein negativer Testnachweis oder – wenn der jeweilige Verantwortliche dies anbietet – eine beaufsichtigte Testung vor Ort erforderlich.

Die 2G-plus-Regel betrifft folgende Bereiche:

- die gemeinsame Sportausübung in Innenräumen:

Gilt auch bei gleichzeitiger Sportausübung im selben Raum wie beispielsweise im Fitnessstudio und nicht nur für Mannschaftssport.

- den Besuch von Hallenbädern und Wellness-Bereichen:

Nutzung von Hallenschwimmbädern, Wellnesseinrichtungen (z.B.: Saunen, Sonnenstudios, Thermen) sowie vergleichbare Freizeiteinrichtungen, bei deren Nutzung keine Maske getragen werden kann;

- die Gastronomie:

Gilt nicht, wenn die Speisen und Getränke lediglich abgeholt werden;

- Musik:

Gemeinsamer Gesang bzw. andere künstlerische Tätigkeiten (z.B. gemeinsames Spielen von Blasinstrumenten), wenn hierbei keine Maske getragen wird;

- Feiern:

Private Feiern mit Tanz, ohne dass das Tanzen den Schwerpunkt bildet, sowie Karnevals- und ähnliche Brauchtumsveranstaltungen;

- Sexuelle Dienstleistungen

Von der 2G-plus-Regel ausgenommen sind:
- Geboosterte

- frisch doppelt Geimpfte (frisch: Impfung weniger als drei Monate her)

- geimpfte Genesene

- frisch Genesene (Erkrankung weniger als drei Monate her)

- Schülerinnen und Schüler bis einschließlich 15 Jahren gelten „automatisch“ als immunisiert und auch als getestet. Es sind außer des Altersnachweises keine Nachweise erforderlich. Der für 2Gplus notwendige negative Testnachweis kann durch einen Nachweis der Schule über die Schulzugehörigkeit und die Teilnahme an Schultestungen ersetzt werden.


Wer gilt als geboostert? Neue Regelungen nach Impfung mit Johnson&Johnson

Nach der neuen Coronaschutzverordnung und einem neuen Erlass des Landes NRW gelten grundsätzlich nur diejenigen Personen als „geboostert“, die dreimal geimpft wurden. Das bedeutet, dass auf den vollständigen Impfschutz – für den zwei Impfungen notwendig sind - eine Auffrischungsimpfung im Abstand von mindestens drei Monaten folgen muss, um als geboostert zu gelten.

Personen, die mit Johnson&Johnson geimpft wurden, gelten bereits nach einmaliger Impfung als vollständig geimpft, da für diesen Impfstoff nur eine Impfung vorgesehen war. Um jedoch als „geboostert“ zu gelten, müssen auch diese Personen insgesamt dreimal geimpft sein. Das bedeutet, dass auf die Impfung mit Johnson&Johnson nun zwei Impfungen im Abstand von mindestens drei Monaten folgen müssen, um als geboostert zu gelten.

Quarantäne-Regelungen:

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat eine geänderte Corona-Test-und-Quarantäneverordnung (CoronaTestQuarantäneVO) des Landes veröffentlicht. Damit werden die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) zur Verkürzung der Isolierung (Absonderung von infizierten Personen) und Quarantäne (Absonderung von Kontaktpersonen) bei SARS-CoV-2 Infektionen umgesetzt.

Was jetzt gilt:

Grundsätzlich müssen sich sowohl Infizierte als auch enge Kontaktpersonen auf Anordnung des Gesundheitsamtes für zehn Tage in Isolation (Infizierte) bzw. Quarantäne (Kontaktpersonen) begeben

Nach sieben Tagen gibt es für beide Gruppen die Möglichkeit, sich frei testen zu lassen. Hierbei muss allerdings beachtet werden:

Personen bzw. Berufsgruppen mit Kontakt zu vulnerablen Gruppen (zum Beispiel Beschäftigte  in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, usw.) können sich nur mit einem negativen und maximal 24 Stunden zurückliegenden PCR-Test freitesten. Infizierte müssen zudem seit mindestens 48 Stunden symptomfrei sein.

Kinder / Jugendliche aus Kitas und Schulen können sich nach 7 Tagen (Infizierte) bzw. nach 5 Tagen (Kontaktpersonen) mit einem negativen und maximal 24 Stunden zurückliegenden PCR- oder  Schnelltest freitesten.

Im Falle von Quarantäneanordnungen gibt es Sonderregelungen für Kontaktpersonen. Folgende Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne:

- Geboosterte

- frisch doppelt Geimpfte (frisch: Impfung weniger als drei Monate her)

- geimpfte Genesene

- frisch Genesene (Erkrankung weniger als drei Monate her)

Weitere Neuregelungen der Corona Schutzverordnung

Ab dem 13. Januar 2022 treten neue Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Kraft. Die wichtigsten Regelungen werden hier aufgeführt.

Schutz der kritischen Infrastruktur

Der Expertenrat der Bundesregierung hat dringend vor einer Gefährdung der kritischen Infrastruktur durch eine Vielzahl von Personalausfällen (Infektionen und Quarantäne) gewarnt. Dies wird damit als Ziel der Verordnung auch klar benannt. Neben der beschlossenen Anpassung der Quarantäneregelungen ist dafür vor allem die Begrenzung der Gesamt-Infektionszahlen erforderlich, weshalb die Gesamtinzidenz neben der Hospitalisierungsinzidenz wieder ein wesentlicher Indikator für die Erforderlichkeit der Schutzmaßnahmen wird. Der Automatismus von Anpassungen von Schutzmaßnahmen bei Veränderungen der Hospitalisierungsinzidenz entfällt folgerichtig. 

Testungen vor Ort

An Orten, an denen ein Test für den Zutritt nötig ist (also bei 3G und bei 2Gplus), kann statt der Vorlage eines Testnachweises einer offiziellen Teststelle auch vor Ort beim Zutritt ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt werden - so etwa beim Zutritt eines Fitnessstudios unter der Aufsicht des Empfangspersonals oder bei der Sportausübung unter der Aufsicht des Trainers/Übungsleiters.

Dieser beaufsichtigte Selbsttest berechtigt ausschließlich zum Zutritt zum konkreten Angebot. Es kann von der Aufsichtsperson kein Testnachweis ausgestellt werden, mit dem auch andere Einrichtungen besucht werden könnten. Das können weiterhin nur die offiziellen Teststellen. Ob und in welcher Form eine Testung vor Ort angeboten wird, entscheidet der jeweilige Betreiber der Einrichtung.

Maskenpflicht

Wegen der deutlich höheren Infektiosität der Omikron-Variante werden die Ausnahmen von der Maskenpflicht reduziert und die Verpflichtung zum Tragen von medizinischen Masken ausgeweitet. Dies betrifft insbesondere die Wiedereinführung der Maskenpflicht in Warteschlangen im Freien und bei Veranstaltungen und Versammlungen, sofern für sie keine 3G- oder 2G-Zugangsregelung gilt.

Vereinheitlichung bei Großveranstaltungen

Bisher galt schon die Zuschauerobergrenze von 750 Personen für Großveranstaltungen. Dies gilt künftig einheitlich auch für überregionale Veranstaltungen wie Fußballspiele etc.